v.l. Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister der Stadt Dinslaken, Robert Jakobsson, CEO der Standby Group AB, Peter Ludewig, Geschäftsführer der Standby Pintsch GmbH, Svenja Krämer, Wirtschaftsförderung der Stadt Dinslaken, Stephanie, Josie und Jörg Wassong, sowie Bernd Lohse, Projektleiter der RAG Montan Immobilien (Foto: privat)
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Dinslaken. Das Traditionsunternehmen Pintsch bleibt dem Standort Dinslaken erhalten, wenn auch in neuer Form. Vorgestern gaben die Vertreter des auf Signal- und Warntechnik spezialisierten schwedischen Unternehmens Standby Pintsch GmbH, bekannt, dass sie ihren neuen Unternehmenssitz für etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf rund 7.700 Quadratmetern Fläche im Gewerbegebiet des Kreativ.Quartier Lohberg errichten.

Am Anfang stand die Anfrage der Dinslakener Pintsch-Bamag bei der städtischen Wirtschaftsförderung. Es folgten lange und intensive Verhandlungen, wie dies im europäischen Kontext aber an der Tagesordnung ist. Letztlich gaben aber die Standortvorteile des KQL-Geländes und das Angebot der RAG Montan Immobilien GmbH den Ausschlag für die Entscheidung der Schweden. Der mitteleuropäische Markt sei von hier aus optimal erreichbar, erklärten die Unternehmensvertreter und Dinslakens Bürgermeister Michael Heidinger verwies auf die Nachbarschaft zur Feuer- und Rettungswache: „Hier können Sie Ihre Produkte gleich im Einsatz zeigen. Unsere Fahrzeuge sind alle mit der Signal- und Warntechnik Ihres Unternehmens ausgerüstet.“

Auf dem Grundstück will die Standby Pintsch GmbH drei miteinander verbundene Gebäude errichten. Geplant ist ein zweigeschossiges Bürogebäude mit einer Fläche von über 800 Quadratmeter für Verwaltung, Vertrieb, Forschung und Entwicklung, eine Montagehalle, in der die Warn- und Signalanlagen gefertigt werden mit einer Fläche von fast 900 Quadratmeter sowie eine Lagerhalle. Baubeginn soll voraussichtlich im September sein, Fertigstellung und Einzug sind für das zweite Quartal 2018 geplant.

Bernd Lohse, der Projektentwickler der RAG Montan Immobilien, gab einen erfreulichen Zwischenstand für die Vermarktung auf dem ehemaligen Zechengelände bekannt. Rund 65 Prozent der Fläche im Gewerbe- und Zentralcluster seien mittlerweile verkauft, reserviert oder kurz vor Abschluss des Vertrages. Auch im Wohnquartier „Wohnen am Bergpark“ geht es laut Lohse voran: „Aktuell sind über 70 Prozent der bauträgerfreien und über 50 Prozent der bauträgergebundenen Grundstücke verkauft, reserviert oder kurz vor Abschluss des Vertrages.“

Eine der neuen Grundstücksbesitzer ist die Familie Wassong aus dem rheinland-pfälzischen Üxheim, die an der Straße „Nachbarschaft“ auf 510 Quadratmeter ihr neues Eigenheim bauen wird. Sie kehren damit nach 14 Jahren wieder zurück ins Ruhrgebiet und freuen sich riesig auf ihr neues Zuhause, so die ursprünglich in Dinslaken aufgewachsene Stephanie Wassong: „Nach 14 Jahren in der Eifel wollten mein Mann und ich uns örtlich verändern, kürzere Wege, bessere Infrastruktur und vielfältigere Freizeitgestaltung haben und zugegebener Weise, habe ich nie richtig von Dinslaken los lassen können. Alles worauf wir Wert legen, wird im Kreativ.Quartier Lohberg verwirklicht und das auch noch zu einem erschwinglichen Grundstückspreis.“

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