Daniel Möller ist seit 2001 bei Fliedner, kennt den Betrieb also en détail, und wird „die Werkstätten zukunftsfähig gestalten“ (Foto: privat)
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Mülheim. Daniel Möller übernimmt die Leitung der Fliedner Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Der 39-jährige Mülheimer ist seit seiner Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und dem darauffolgenden Sozialmanagement-Studium bei den Fliedner Werkstätten angestellt. Aktuell befindet er sich zudem im letzten Semester der Wirtschaftspsychologie. Seit 2001 kennt er Kollegen, Arbeitsbereiche und Prozesse. „Wir haben Herrn Möller aufgrund seiner hohen fachlichen Kompetenz ausgewählt“, betont Sabine Halfen, Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung. „Zum Schluss war es auch eine Herzensangelegenheit, die Verantwortung für rund 800 Menschen zu übernehmen“, so Daniel Möller.

Kernaufgabe nicht aus dem Blick verlieren

Seit seinem Einstieg in den Fliedner Werkstätten hat Daniel Möller viele Projekte und Bereiche vorangetrieben. „Wichtig ist, die Werkstätten zukunftsfähig zu gestalten.“ Das bedeute aber auch, weiter am Bild der Werkstätten für Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu arbeiten. „Wir qualifizieren Menschen, um ihnen adäquate Möglichkeiten der Teilhabe am Arbeitsleben zur Verfügung zu stellen.“ Das geschieht in insgesamt 13 Produktions- und Dienstleistungsbereichen, die sich auf sechs Betriebsstätten im Mülheimer Stadtgebiet verteilen. „Unsere Kernaufgabe ist, im Spannungsfeld aus wirtschaftlichem Handeln und gesellschaftlicher Dynamik, Integrations-Möglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen.“ Das sei jedoch abhängig davon, wie gut Unternehmen über Chancen und Vorteile informiert sind.  „Wir sind das Verbindungsglied zwischen Mensch und externem Unternehmen.“ Außerdem sei die Entwicklung passgenauer Angebote für Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf von großer Bedeutung. Denn auch hier gilt es, zukünftigen Bedürfnissen besser gerecht zu werden, indem differenzierte Angebote entstehen und dazu auch zielgerichtet kommuniziert wird. Spannende Aufgaben, bei denen sich Daniel Möller auf den Rückhalt im Team verlassen kann. „Dass sich Kolleginnen und Kollegen mit mir freuen, hat mich in meiner Entscheidung zusätzlich gestärkt.“

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