(Foto: BRSNW)
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Düsseldorf/Duisburg. Rund 40.000 Besucher kamen in diesem Jahr zur REHACARE in die Messehallen nach Düsseldorf. Tausende Menschen besuchten auch das Sportcenter des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen (BRSNW) in der Messehalle 7a und waren bei den vielen Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten aktiv dabei.

Mit spannenden Aktiv- und Mitmachangeboten lockte das BRSNW-Sportcenter auf der REHACARE 2019 wieder etliche Besucher*innen in die Halle 7a der Messe Düsseldorf. Menschen mit und ohne Behinderung, Pflegepersonal, Schulklassen und weitere am Behindertensport Interessierte erlebten an den vier Messetagen die vielfältigen Teilhabemöglichkeiten im und durch Sport.

Para Badminton, Para Eishockey, Rollstuhlbasketball, Para Tischtennis, Klettern, Rollstuhltennis, Fußball, Bogenschießen, Golfen, Kegeln, Para Leichtathletik, Turnen und verschiedene Kleinspiele luden zum Ausprobieren und Mitmachen im BRSNW-Sportcenter ein. Dank der ERCA European Ropes Course Association durften sie die Halle von ganz oben bewundern und eine tolle Höhenerfahrung machen. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen die unterschiedlichen Mitmachangebote wahrgenommen haben und eine Menge Spaß in unserem Sportcenter hatten“, sagte BRSNW-Vorsitzender Reinhard Schneider.

Bei APT Prothesen bekamen Besucher*innen einen Einblick in das Laufen mit Prothesen. Außerdem konnten Interessierte in die Welt des Kampfsports mit Behinderung eintauchen. Die opta data Abrechnungs GmbH sorgte an seinem Stand bei Besucher*innen für mehr Effizienz bei der Abwicklung von Abrechnungen. Bei den Apotheken NRW konnten die Menschen Blutdruck und Blutzucker überprüfen lassen.

Auch auf der Sport- und Aktionsbühne im Zentrum der Halle wechselten sich zahlreiche Höhepunkte an den vier Tagen ab. Ob Amputiertenfußball, Volthockey, Judo oder Para Tischtennis – Sportliche Highlights gab es auf der Aktionsbühne genug. Der Schnuppertag von BRSNW-Talentscout Lina Neumair am dritten Messetag motivierte sowohl ehemalige Schnuppertagteilnehmer*innen als auch neugierige Besucher*innen zum Para Tischtennis, Para Badminton, oder Rollstuhltennis. Das Sitzvolleyball-Showmatch zwischen einer Auswahl vom TSV Bayer 04 Leverkusen und der niederländischen Nationalmannschaft sorgte am Abschlusstag der Messe für große Augen.

Neben sportlichen Highlights waren verschiedene Tanzvorführungen unterschiedlicher Vereine besondere Publikumsmagnete. Beim „Zumba für alle“ heizte Conny Runge sowohl Menschen mit und ohne Behinderung ein und ließ die Halle beben.

Ebenfalls wurde im Sportcenter die neue Ausgabe des Mädchenkalenders „Kalendrina“ vorgestellt. Herausgeber sind neben dem BRSNW die Sportjugend NRW des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Auch prominente Gäste durfte der BRSNW in seinem Sportcenter begrüßen. So kam Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, gemeinsam mit Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, im Sportcenter vorbei. Ebenfalls vor Ort waren Wolfram Diener (Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH), Friedhelm Julius Beucher (Präsident Deutscher Behindertensportverband), Helene Hammelrath (Vorsitzende Stiftung Behindertensport), Jürgen Brüggemann (Geschäftsführer Sportstiftung NRW), Rainer Bischoff (Mitglied des Landtags) und Bastian Heckert (Rhein-Ruhr City GmbH). Sie waren begeistert von der Vielfalt der Angebote. Als Markenbotschafter für APT Prothesen fungierte zudem der Paralympics-Medaillengewinner David Behre. Sitzvolleyballer-Nationalspieler Lukas Schiwy, die Para Kanutin Katharina Bauernschmidt und beiden Para Leichtathleten Bastian Börsch und Moritz Raykowski waren ebenfalls im Sportcenter zu sehen. Sie übernahmen jeweils mit Sebastian Hempfling die Co-Moderation des Bühnenprogramms.

Der Dank des BRSNW gilt allen Messebesucher*innen, die sich mit Interesse dem Sport für Menschen mit Behinderung gewidmet haben. Ebenfalls geht der Dank an seine Vereine, Vertrer*innen aus den Abteilungen sowie seine zahlreichen Partnern: Dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, der Messe Düsseldorf GmbH, Aktiv Prothesen Technik (APT), die Apotheken in NRW, Opta data, Butterfly, der ELFMETERstiftung, Innovative Technik Ilting, dem Förderverein I-L-e-Servicehunde, der European Ropes Course Association (ERCA), PowerBaseTec, dem Rollitennis e.V., der Kegelschiene und Yonex. „Genauso großer Dank geht an die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die beim Auf- und Abbau, in der Küche, bei den Sportangeboten oder im Hintergrund das Sportcenter zu dem gemacht haben, was es am Ende ist. Ohne diese Unterstützung wäre das Sportcenter in seiner ganzen Vielfalt nicht möglich“, sagte der BRSNW-Vorsitzende Reinhard Schneider zum Abschluss der Messe.

Über den BRSNW:
Über 250.000 Menschen nehmen in rund 1.400 Vereinen Nordrhein-Westfalens die Bewegungs, Spiel- und Sportangebote des Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) im Rehabilitations-, Präventions-, Breiten- und Leistungssport wahr. Die Vereinsangebote berücksichtigen die verschiedenen Behinderungsformen (körperliche-, sinnes-, intellektuelle oder psychische Behinderung) und sind in der Regel für alle Menschen offen. Der BRSNW ist sowohl in das Verbundsystem des Sports in NRW als auch in die Strukturen des organsierten Sports von Menschen mit Behinderung in Deutschland fest eingebunden.

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