(Pressefoto Karl Heinz Lengwenings, September 1968 ©)

Krefeld. Apropos, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto vom September 1968 zeigt die Triumphfahrt der Handball-Mannschaft vom TV Oppum. Sie sind auf dem Weg zum Krefelder Rathaus, wo sowohl auf dem Vorplatz als auch innen ein großer Empfang für die siegreiche Mannschaft stattfand.

Der TV Oppum 1894 (TV Krefeld-Oppum 1894) ist ein traditionsreicher Handballverein aus dem Stadtteil Oppum der Stadt Krefeld. Er wurde im Jahre 1894 als Turnverein Oppum gegründet. 1968 wurde der TV Oppum unter Trainer Hans Keiter erstmals Meister der Gruppe Nord der Feldhandball-Bundesliga. Damit stand der TVO zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit im Endspiel um die Deutsche Feldhandball-Meisterschaft. Gegner war die SG Leutershausen, der amtierende Deutsche Hallenhandball-Meister.

Dieses Endspiel fand im Düsseldorfer Rheinstadion am 8. September 1968 vor rund von 25.000 Zuschauern statt. Zur Halbzeit lag der TV Oppum mit 8:4 im Rückstand, und als dann nach der Pause Leutershausen sogar auf 9:4 erhöhte, sah es so aus als wäre das Spiel bereits entschieden. Letztendlich gewann er doch noch verdient mit 18:16. Es war die dritte Deutsche Handballmeisterschaft, die der TV Oppum in seiner Vereinsgeschichte erringen konnte.

über Karl Heinz Lengwenings
Pressefotograf/Bildjournalist
10.02.1927 | 18.06.2017

Beruflicher Werdegang

Von 1954 bis 1965 arbeitete Lengwenings als Pressefotograf bei der Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung (NRZ) in Krefeld. Von 1965 bis 1970 war er als Bildjournalist für die Westdeutsche Zeitung (WZ) in Krefeld tätig. 1970 wechselte er schließlich zur Stadt Krefeld, wo er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1989 die Stadtbildstelle leitete (späteres Presseamt). Dort dokumentierte er fotografisch und redaktionell nahezu alle Ereignisse und Aktivitäten rund um die Stadt Krefeld – neben den aktuellen Tagesgeschehnissen waren es insbesondere gesellschaftspolitische, zeithistorische, kulturelle und sportliche Anlässe sowie Veranstaltungen, Festakte und Jubiläen. Daneben fotografierte er freiberuflich für diverse überregionale Medien (Stern und Bild) und Unternehmen sowie Privatkunden. Mit Eintritt in den Ruhestand 1989 fotografierte er weiterhin als Freiberufler regional wie überregional für Privatpersonen und Unternehmen.

Dokumentation |Archiv

In seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Fotograf und Zeit-Chronist hat Lengwenings ein umfangreiches privates Archiv erschaffen, das mehrere hunderttausend schwarz-weiß-Negative umfasst – explizit von den Jahren 1954 bis 1970. In den Jahren 1970 bis 1989 wurden alle fotografischen Zeitdokumente im offiziellen Archiv der Stadt Krefeld aufgenommen.

 

LokalKlick bedankt sich bei Peter Lengwenings für die bildnerische und journalistische Aufarbeitung und Darstellung der Arbeiten und des fotografischen Nachlasses seines Vaters in der Serie “Krefeld-Impressionen s/w.

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