Jonas Matzken beim Pokal-Halbfinalspiel der Düsseldorf Rams Herren I gegen TV Augsburg II am 31.8.2019 (Foto: Düsseldorf RAMS)
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Düsseldorf. Nach 18 Jahren standen die Düsseldorf Rams Herren erstmals wieder im Deutschen Pokalfinale. Und die Saison hat so geendet, wie sie begonnen hat: mit einer Niederlage. Die Rams mussten sich den Samurai Iserlohn mit 4:10 geschlagen geben. Auch wenn der Sieg der Iserlohner verdient ist, ist er am Ende etwas zu hoch ausgefallen.

Das Erreichen des Pokalfinales kann die getrübte Stimmung in Düsseldorf nur wenig aufhellen: die Rams müssen 2020 den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Saisonhälfte hat es am Ende nicht gereicht um die Klasse zu halten. Umso erstaunlicher, da sich die Mannschaft bei ihren internationalen Turnierauftritten und auch im Pokal sehr achtbar geschlagen hat.

„Der Abstieg in die 2. Bundesliga ist schmerzlich. Der Verein steht hinter der Mannschaft. Wir wollen den direkten Wiederaufstieg schaffen und setzen primär auf unseren eigenen Nachwuchs“ gibt Sabine Schmidt, Erste Vorsitzende der RAMS, die Richtung vor.

„Hoffnung macht, dass wir bereits dieses Jahr einige sehr gute Nachwuchsspieler integrieren konnten, die sich nächstes Jahr in der 2. Bundesliga weiter entwickeln und beweisen können“ gibt sich auch Teamleiter Harald Schenkelberg zuversichtlich.

Durch den Abstieg in die 2. Liga steigt auch der finanzielle Aufwand für den Verein: deutlich weitere Auswärtsfahrten stehen an in 2020. Denn NRW ist die Skaterhockey-Hochburg in Deutschland: 9 von 11 Erstliga-Mannschaften in diesem Jahr sind in NRW beheimatet. Daher wird der Verein in den nächsten Monaten auch seine Bemühungen um Sponsoren verstärken.

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