Jens Hillmann, Oleg Kyrylenko, Walter Vlaanderen, Joel Schaake, Markus Pungercar, Tobias Mitschke, Steffen Rundholz, Ilse Arts und Romario Biswane vom Rollstuhlbasketball Zweitligisten Hot Rolling Bears (Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services)

Essen. In der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga Nord (RBBL2N) meint es der Basketballgott derzeit gut mit den Hot Rolling Bears. Zum zweiten Mal in dieser Saison gewinnen die Essener eine Partie am grünen Tisch und sind damit aktuell alleiniger Spitzenreiter in der RBBL2N.

Am vergangenen fünften Spieltag reisten die bis dato ungeschlagenen Bears zum großen Rivalen Baskets 96 Rahden 2 und verloren die Begegnung knapp mit 52:59 (20:12, 8:23, 17:12, 7:12). Am Erfolg der Rahdener war der niederländische A-Nationalspieler Quinten Zantinge maßgeblich beteiligt. Er brachte die Essener immer wieder in Bedrängnis und war mit 14 erzielten Punkten gemeinsam mit Krzysztof Kozaryna Topscorer bei den 96-ern.

Der Auftritt von Zantinge war bereits vor Ort für alle überraschend, da er in der laufenden Saison bisher ausschließlich für Rahdens erste Mannschaft in der ersten Bundesliga auflief. Nach Prüfung des Spielberichtsbogens stellte die RBBL2N-Spielleitung fest, dass Zantinge nicht für die zweite Baskets-Mannschaft gemeldet und daher nicht spielberechtigt ist. Die folgerichtige Entscheidung: Rahden bekommt das Spiel mit 0:20 Körben und einem Minuspunkt am grünen Tisch aberkannt.

Durch die Entscheidung hat sich die Tabellensituation in der RBBL2N drastisch verändert. Die Rahdener rutschen von der Spitzenposition auf den vierten Tabellenplatz zurück. Die Hot Rolling Bears profitieren und sind nunmehr mit zehn Punkten und fünf gewonnen Spielen der alleinige Spitzenreiter.

Hierzu 1. Vorsitzender Ronny Berger: „Die Spatzen haben es ja eigentlich schon von den Dächern gepfiffen, dass auf Seiten der Rahdener ein nicht spielberechtigter Spieler eingesetzt wurde. Wir hätten die Partie natürlich lieber auf dem Parkett gewonnen, doch sind hier Regularien verletzt worden, die durch die Spielleitung bestraft werden mussten.”

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