(Symbolfoto)

Essen. Die Polizei musste heute Nacht (24. November) eine Privatparty auf der Helenenstraße auflösen – weil Partygäste sich weigerten, den durch die Beamten ausgesprochenen Platzverweisen nachzukommen, endete die laute Partynacht für zwei von ihnen im Polizeigewahrsam.

Nachbarn des Partygastgebers hatten sich gegen 00:45 Uhr über zu laute Musik und Gespräche beschwert. Als die Polizei eintraf, war der Lärmpegel so groß, dass die Partygäste zunächst nicht auf Schellen und Klopfen der Beamten reagierten. Nachdem die Polizisten wiederholt angemessene Lautstärke angemahnt hatten, die etwa 40 Partygäste aber nicht reagierten, riefen die Beamten Verstärkung (unter anderem Diensthundeführer), um die Feierlichkeit aufzulösen.

Nachdem die Partygäste die Wohnung zunächst ruhig verlassen hatten, sammelten sie sich vor dem Haus und weigerten sich, den erteilten Platzverweisen nachzukommen. Weil ein 24-jähriger Partygast den Diensthund (mit angelegtem Beißkorb) und seinen Hundeführer verbal und körperlich angriff und die anderen Gäste sich solidarisch mit ihrem Partykumpanen zeigten, kam es zum Tumult, den die Polizisten unter Einsatz von Pfefferspray und Einsatzmehrzweckstöcken beenden konnten.

Bei 14 Partygästen wurden die Personalien festgestellt, zwei von ihnen (24 und 26 Jahre) verblieben bis zum Morgen im Polizeigewahrsam. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, verblieben aber im Dienst. (ots)

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