(Foto: Stadt Oberhausen)
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Oberhausen. Nach einer aufwendigen Renovierung ist am Mittwoch, 18. Dezember 2019, der Arbeitsraum für das Jugendparlament (Jupa) im Rathaus Oberhausen neu eröffnet worden. Vertreter der Stadtverwaltung, an der Spitze Oberbürgermeister Daniel Schranz, sowie der Politik nahmen an der kleinen Feier teil.

Raum zum Arbeiten

Das vierte Jugendparlament hatte den Arbeitsraum von früheren Jugendparlamenten übernommen. Jedoch konnten die Jugendparlamentarier bis Ende 2018 den Raum nicht alleine nutzen, sondern teilten ihn sich mit der Auszubildendenvertretung der Stadtverwaltung. Diese zog Ende 2018 in andere Räume. Daraus ergab sich die Möglichkeit, dass der Beirat des Jugendparlaments, der aus ehemaligen Mitgliedern des Jupa besteht, den Raum renovieren, neu gestalten und möblieren konnte. Nach knapp einem Jahr kann man nun das Ergebnis sehen: Einen voll ausgestatteten Arbeitsraum, in dem Arbeitskreistreffen und Besprechungen des Jugendparlaments stattfinden. Ein besonderer Dank für die Unterstützung beim Entmüllen und Renovieren geht somit an den Beirat des Jugendparlaments sowie an den Beigeordneten für Familie, Schule, Integration und Sport, Jürgen Schmidt, der maßgeblich seine Unterstützung und Hilfe gegeben hat.

Hintergrund: Das erste Oberhausener Jugendparlament konstituierte sich am 21. Juni 2012. Im Jahr 2018 wurde das vierte Jugendparlament von den Jugendlichen in Oberhausen gewählt. Es ist die direkt gewählte Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen. Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre. Die nächste Wahl ist im Jahr 2020 geplant. Gemeinsam setzen sie sich für die Belange der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen ein, werden an Vorhaben der Verwaltung beteiligt und initiieren eigene Aktionen. Jede weiterführende Schule in Oberhausen kann bei den Wahlen zwei Delegierte ins Jugendparlament entsenden. Ein Vertreter des Jugendparlaments ist Mitglied im Jugendhilfeausschuss, um dort die Interessen des Jugendparlaments zu vertreten. Zudem haben die Vertreter des Jugendparlaments in jedem Ratsausschuss Rederecht. Zwei Mitglieder sind Delegierte im Kinder- und Jugendrat NRW, der landesweiten Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen. Mehr Informationen unter www.jugendparlament-oberhausen.de, bei Facebook und Instagram („Jugendparlament Oberhausen“).

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