Becky van Nijf hatte einen schweren Stand gegen die Handballluchse aus Rosengarten und musste mit dem TuS eine 18-25 Niederlage einstecken (Foto: Roland Beyer)

Kamp-Lintfort. Mit einer am Ende klaren 18-25 Niederlage mussten die Lintforter Handballerinnen die Rückreise vom Spiel in Rosengarten antreten. „Am Ende war es deutlich, aber über weite Strecken der Partie haben wir schon gut mitgehalten“ analysierte Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein die Partie beim Aufstiegskandidaten.

Ihre Mannschaft war gut gestartet und überraschte die Gastgeberinnen immer wieder mit druckvollem Angriffsspiel und einer engagierten Abwehr. Die mitgereisten Lintforter Fans freuten sich dann nach gut 20 Minuten sogar über eine 10-6 Führung des Außenseiters. „Leider haben wir dann unserer Linie verlassen und im Angriff viel zu hektisch agiert, so das Rosengarten in nur drei Minuten ausgleichen konnte“, ärgerte sich Grenz-Klein über den Bruch im Spiel ihrer Mannschaft. Bis zur Pause erhöhten die Hausherrinnen dann sogar auf 14-11.  „Das hat Rosengarten clever gemacht. Mit viel Theatralik in den Zweikämpfen haben die Spielerinnen die Schiedsrichter abgezockt dazu verleitet, gleich drei Zeitstrafen gegen uns zu verhängen“ ärgerte sich Grenz-Klein ein wenig über die übertriebenen Strafen. „Aber das sind eben auch erfahrene Bundesligaspielerinnen, die wissen, was sie tun müssen, um die Schiedsrichter auf ihre Seite zu ziehen.“

Nach dem Wechsel kämpfte sich Lintfort auf 15-16 heran und es sah nach einer spannenden Schlussviertelstunde aus. „Dann lief bei uns aber nicht mehr viel zusammen und wir haben zu viele klare Chancen, wie etwa zwei Strafwürfe, ausgelassen“ ärgerte sich Grenz-Klein darüber, dass ihre Mannschaft am Ende doch noch deutlich verloren hat.

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