Wallfahrtsrektor Gregor Kauling und Gudrun Schiffer stehen am Papstportal der Marienbasilika, das an den Besuch von Johannes Paul II. in Kevelaer erinnert. Der damalige Papst wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden (Foto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer)
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Kevelaer. Wallfahrtsrektor Gregor Kauling möchte mit Mitfahrern Auschwitz besuchen

Am 18. Mai vor 100 Jahren wurde im polnischen Wadowice Karol Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II., geboren. Zu diesem Jubiläum können sich Pilger aus der Marienstadt Kevelaer, in der Johannes Paul II. im Jahr 1987 zu Gast war, auf Spurensuche in Polen begeben. Begleitet von Wallfahrtsrektor Gregor Kauling bietet Gudrun Schiffer vom Reisebüro „Hin&Weg“ eine zehntägige Buspilgerreise an. Für die Fahrt vom 19. bis 28. April sind noch Plätze frei.

Kauling freut sich auf viele interessante Begegnungen während der Reise. Er hat Treffen mit Zeitzeugen geplant, zum Beispiel mit dem Sekretär des damaligen Papstes, Kardinal Stanislaw Dziwisz und dem emeritierten Erzbischof von Oppeln, Alfons Nossol. Auf der Hinreise wird die Gruppe einen Zwischenstopp in Dresden einlegen und dort Heinrich Timmerevers treffen, der vor seiner Ernennung zum Bischof von Dresden-Meißen Weihbischof im Bistum Münster war. Auf dem Programm steht unter anderem ein Gottesdienst im Marienheiligtum Tschenstochau. „Wir möchten so eine Verbindung schaffen zwischen den beiden Wallfahrtsorten Kevelaer und Tschenstochau“, erklärt Kauling.

Wer sich mit Johannes Paul II. beschäftigt, werde auch schnell auf seine Freundschaft zum Judentum stoßen, betont Kauling. Daher ist es ihm ein Anliegen, während der Pilgerfahrt auch das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zu besuchen, das vor 75 Jahren befreit wurde. „Das ist ein Besuch, der den Menschen verändert“, erinnert sich der Wallfahrtsrektor an seine erste Reise dorthin vor 20 Jahren zurück.

Eine solche Fahrt werde „in dieser Form einmalig bleiben“, ist sich Kauling sicher. Eine Anmeldung zu der Fahrt, die mit Halbpension im Doppelzimmer 1250 Euro kostet, ist bis Samstag, 29. Februar, möglich. Informationen über die genaue Reiseroute und die kompletten Leistungen gibt es im Priesterhaus Kevelaer oder zum Download auf www.wallfahrt-kevelaer.de im Internet. Auskunft gibt auch Gudrun Schiffer unter der Telefonnummer 0157-37876119, eMail schiffer@reisebuero-kevelaer.de.

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