(Foto: privat)

Grevenbroich. Alteingesessene Grevenbroicher erinnern sich sicher an die Quäker-Mühle, wovon nur noch das Quäker-Gebäude erhalten ist. Nun ist auf dem Gelände in Elsen das Quäker-Quartier geplant, der Name bleibt und somit der Bezug zur historischen Mühle erhalten. Nur wenigen ist wohl bewusst, dass „Quäker“ der Kurzname einer religiösen Gemeinschaft ist, die seit gut 350 Jahren eine von Toleranz und Offenheit geprägte Religiosität ohne Dogma pflegt. In Deutschland wurden sie nach den Weltkriegen vor allem durch die Quäker-Schulspeisung bekannt. In Grevenbroich wohnen mit Coosje und Neithard Petry zwei Mitglieder dieser kleinen, um 1650 gegründeten Gemeinschaft.

In einem Vortrag in der Stadtbücherei berichteten Sie am Mittwoch, 12.02.2020, 19 Uhr über das Quäkertum, wofür es auch heute noch steht und inwieweit es auch nach gut 350 Jahren zeitgemäße Einsichten vermitteln kann. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Infos und 02181/608658

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