(Foto: privat)
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Oberhausen. Lebensmitteleinkäufe, Kontakte, Beratung: Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände in Oberhausen organisiert konkrete Hilfen für Bürgerinnen und Bürger. Das Hilfe-Telefon ist montags bis freitags von 8-17 Uhr unter der Telefonnummer 0800 938 00 00 zu erreichen.

Über diese zentrale Hotline werden Hilfsanfragen weiter an Kontaktpersonen vermittelt, die per Telefon, Chat oder Video den Wegfall von sozialen Kontakten kompensieren und den isolierten Menschen ein offenes Ohr schenken. Auch für Hilfe und Beratung steht die Hotline zur Verfügung. Zusätzlich besteht in der Zeit von 8-11 Uhr die Möglichkeit,  Lebensmittel-Bestellungen in Auftrag zu geben – diese gelten für Lebensmittel des alltäglichen Gebrauchs und für Personen, die aufgrund von Quarantäne oder Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe das Haus nicht verlassen können. Geliefert wird dann, in der Regel am folgenden Tag, direkt vor die Haustür. Bezahlt werden soll nach Möglichkeit über ein Lastschriftverfahren, so dass kein unnötiger Kontakt entsteht.

„Wir bündeln unsere personellen Kräfte, um über das ganze Stadtgebiet schnelle und unbürokratische, konkrete Hilfen anzubieten“, sagt Caritasdirektor Michael Kreuzfelder, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände. Gleichzeitig suchen die Verbände Ehrenamtliche und Kooperationspartner, die unterstützen wollen. Entsprechende Anfragen seien bereits bei den Verbänden eingegangen. „Wir merken, dass es viel Solidarität gibt. Gegenseitige Hilfe tut allen gut. Ehrenamtliche suchen wir vor allem für die Verteilung der Lebensmittel und als soziale Kontakte für die Hilfesuchenden.“

Die Aktion „Wohlfahrt hilft“ ist als Zusammenarbeit der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas, des Deutschen Roten Kreuz, des Diakonischen Werks, der Jüdischen Gemeinde sowie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands auf Bitte des Krisenstabes entstanden. Oberbürgermeister Daniel Schranz begrüßt das Angebot: „Wir haben schnell und unbürokratisch ein solches Angebot auf die Beine gestellt für alle diejenigen, die unsere Hilfe brauchen. Ich danke allen für die Organisation und Umsetzung!“

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