(Foto: Ditib Türkisch-İslamische Gemeinde zu Rheinberg e.V. )
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Rheinberg. In ganz Deutschland und mittlerweile europaweit finden gemeinsame Aktionen von Kirchen und Moscheen statt. Unter dem Motto „Gemeinsames Beten“ möchte die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Rheinberg e.V. für ein Hoffnungszeichen in dieser Corona-Krise einladen.

“Auch wir als DITIB Hz. Meryem Moschee in Rheinberg möchten insbesondere im Monat Ramadan (23.04.-23.05.2020) allen Muslimen in Rheinberg und unseren Gemeindemitgliedern durch einen “Aufruf zum Gebet” Trost spenden”, teilt Aytekin Karaca, Vorsitzender der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Rheinberg e.V., mit.

“Seit Mitte März war es unseren Gemeindemitgliedern aufgrund der Corona-Situation nicht mehr möglich das Freitagsgebet in der Moschee auszuüben. Daher werden wir, nach Genehmigung durch den Bürgermeister Herrn Tatzel und nach Rücksprache mit den örtlichen christlichen Kirchengemeinden, in den kommenden vier Wochen freitags den Gebetsruf aus dem Fenster der Moschee (in Richtung Buchenstraße) erklingen lassen”, erklärt der Gemeinde-Vorsitzende.

Der Gebetsruf erfolgt jeweils ca. um 13.35 Uhr und wird etwa 3-4 Minuten dauern. Der Ruf ist keine Aufforderung an die Gemeindemitglieder sich an oder in der Moschee zu versammeln. Vielmehr soll er den Gläubigen in ihrer wichtigen Zeit des Ramadans während der Coronapandemie Trost spenden.

“Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Rheinberg und den Christlichen Gemeinden für die gute und verständnisvolle  Zusammenarbeit und dass unserer Gemeinde der Gebetsruf ermöglicht wurde”, freut sich Aytekin Karaca erleichtert.

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