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Duisburg. Duisburger Sportler zeigen sich in Farbe

Diese Aktion hat die Duisburger Sportwelt bewegt – obwohl wegen der CoronaKrise Bewegung kaum möglich war. Das Motto: „Pink gegen Rassismus“. Knapp hundert Duisburger Sportvereine mit rund 4500 Mitgliedern haben ein buntes Zeichen gesetzt: Hunderte Fotos erreichten die Geschäftsstelle des Stadtsportbundes Duisburg. Die Sportler hatten sich zu Hause in pinken T-Shirts fotografieren lassen, um damit deutlich zu machen, dass im Sport und in den Vereinen Rassismus keine Chance hat.

Auch der Vorstand und die Mitarbeiter des Stadtsportbundes selbst beteiligten sich. Sie sammelten ebenfalls Fotos, auf denen sie jeweils einen Buchstaben in die Kamera hielten. Aus diesen Buchstaben bildet sich dann in einer Collage der Satz: „Farbe bekennen gegen Rassismus und für Toleranz“.

Und als Höhepunkt der Aktion wurde am Freitag, dem 75. Jahrestag der Befreiung vom Naziregime, die aktuelle Beweg.dich@home-Folge in Pink abgehalten. Trainerin Conny Zarth fand zu Beginn der TV-Sendung, die der SSB derzeit produziert und täglich sendet, passende Worte gegen Rassismus und forderte die Heimsportler auf, selbst auch in Pink mitzumachen. „Rassismus hat im Sport nichts zu suchen“, so Conny Zarth. Natürlich war das komplette TVTeam selbst auch im pinken T-Shirt angetreten, um diese besondere Sendung zu produzieren.

Hintergrund der Aktion ist eine Initiative der bundesweiten „Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus“. Diese setzt sich mit verschiedenen Maßnahmen dafür ein, dass Menschen ohne Vorurteile und anständig miteinander umgehen. Die Farbe Pink steht dabei für Toleranz und Weltoffenheit. Und sie ist politisch nicht vereinnahmt. Das passt: Genau darum geht es ja auch im Sport.

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