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Mülheim. Respektlosigkeiten gegenüber Polizisten und Rettungskräften gehören leider mittlerweile zum tagtäglichen Einsatzgeschehen – auch heute Morgen (15. Mai) bekam die Besatzung eines Rettungswagens zu spüren, dass offenbar für einzelne Menschen egoistische Bedürfnisse höher wiegen als das Retten von Menschenleben.

So wurde um 8:52 Uhr der Notruf der Polizei von einem Anwohner (46) der Straße Böllerts Höfe verständigt, weil er aus dem Fenster beobachten konnte, wie ein 44-jähriger Autofahrer durch einen auf der Straße stehenden Rettungswagen an der Weiterfahrt gehindert wurde und das “Problem auf eigene Faust beheben” wollte.

Der 44-jährige Mülheimer soll seinen Wagen verlassen haben und in den Rettungswagen eingestiegen sein – dort schaltete er offenbar versehentlich das Martinshorn ein. Anschließend stieg er zügig wieder aus dem Rettungswagen aus. Weil ein weiterer Anwohner den Eindruck hatte, der 44-Jährige wolle sich vom Einsatzort entfernen, parkte er diesen bis zum Eintreffen des Streifenwagens mit seinem Fahrzeug zu.

Die Polizei ermittelt wegen unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeuges und der Behinderung von Rettungskräften. (ots)

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