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Oberhausen. Am Samstag, 16. Mai, wurde der Ordnungsdienst von der Polizei zum Sportplatz des Post SV an der Herderstraße gerufen. Der Grund: Rund 150 bis 200 Personen, die meisten davon Jugendliche, trafen sich auf dieser Anlage und veranstalteten ein Fußball-Turnier. Der Stadt war von dieser illegalen Veranstaltung nichts bekannt, die dann zur Vermeidung von Infektionen unmittelbar abgebrochen und aufgelöst wurde. Während einige der Jugendlichen über Zäune kletterten, zeigten sich die meisten einsichtig und wurden dabei begleitet, mit dem ÖPNV die Heimreise anzutreten. Einige Personen waren zuvor über die benachbarte Reitsportanlage geflüchtet.

Es wird vermutet, dass sich alle Anwesenden über die Sozialen Medien zu diesem Turnier verabredet hatten. Verantwortliche Personen, Einlader bzw. Veranstalter dafür konnten bisher allerdings noch nicht ausfindig gemacht werden.

„Wir werden die Einsatzberichte abwarten und dann auswerten. Und wenn  dann Hauptverantwortliche identifiziert und ausgemacht werden können, ist ein empfindliches Bußgeld fällig. Zunächst ging es für uns primär darum, deeskalierend auf die Jugendlichen einzuwirken, die Veranstaltung so schnell wie möglich aufzulösen und für einen geordneten Abzug mit dem gebotenen Sicherheitsabstand zu sorgen“, so der zuständige Beigeordnete und Krisenstabsleiter Michael Jehn. „Ich habe für diese Aktion absolut kein Verständnis“, so Jehn weiter.

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