v.l. obere Reihe: Salih Tahusoglu, Sabine Höntzsch, Ralph Höntzsch, Holger Michael Gebel untere Reihe: Anika Dohmen, Jörg Enger, Heinz Fladt, Pablo Lemm (Foto: privat)
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Krefeld. In Krefeld hat sich eine neue Wählergemeinschaft gegründet und tritt zur Kommunalwahl an. Die Wählergemeinschaft „wir Krefeld“ sieht sich als Mitmachpartei, die sich für mehr Bürgerbeteiligung im politischen Alltag einsetzen und mehr Transparenz schaffen möchte.

Zur bevorstehenden Kommunalwahl am 13. September will die Wählergemeinschaft “wir Krefeld” auf dem Wahlzettel stehen. Dazu muss sie Unterstützerunterschriften sammeln und wirbt online um krefeldbegeisterte Menschen, die in dem Verein mitarbeiten oder sogar für den Rat der Stadt kandidieren möchten. Die Wählergemeinschaft ist aus dem parteiunabhängigen Stammtisch „Krefelder Freunde“ hervorgegangen. Der erste Vorsitzende der “wir Krefeld” ist der 31-jährige Unternehmer Salih Tahusoglu, der für die Wählergemeinschaft als Oberbürgermeister kandidieren soll.

Sich selber beschreibt die Wählergemeinschaft als „Krefeld verrückte Idealisten“ und setzt auf die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements und mehr Mitsprache durch Digitalisierung der Rats- und Verwaltungsarbeit „Wir treten an, um in Krefeld so viele Menschen, wie möglich, an Entscheidungsprozessen und der Stadtgestaltung zu beteiligen“, kommentiert der Vorsitzende und Oberbürgermeisterkandidat Salih Tahusoglu und weiter „Der Rat der Stadt muss digitaler werden. Anfragen aus der BürgerInnenschaft und die Antworten müssen katalogisiert werden und einsehbar sein, um mehr Transparenz zu schaffen.“

Auf ihrer Internetseite www.wir-machen-krefeld.de wirbt “wir Krefeld” mit einem ersten politischen Angebot und bittet um Beteiligung. Vorstandsmitglied Sabine Höntzsch erklärt dazu „Die bisherigen Punkte sind eine Richtungsangabe, die konkrete Ausformulierung politischer Ideen möchten wir aber mit einer möglichst großen Partizipation gestalten.“

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