Bürgermeister Frank Tatzel, Beigeordneter Dieter Paus und Edeltraud Hackstein vom Heimatverein überzeugten sich mit Lehrer Lutz Küster und einer Abordnung des Leistungskurses Geschichte des Amplonius-Gymnasiums durch Franziska Rother, Felix Steinkuhl sowie Tim und Jan Windhuis davon, dass der Text auf der Bronzetafel der Amplonius-Statue nun fehlerfrei ist (Foto: privat)

Rheinberg. Was lange währt, wird endlich gut. In dieser Woche wurde die überarbeitete Tafel an der Amplonius-Statue vor der St.-Peter-Kirche in Rheinberg ausgetauscht.

Im Frühjahr letzten Jahres war die Bronzestatue zu Ehren des im 14. Jahrhundert in Rheinberg geborenen  Universalgelehrten, Arzt und bedeutenden Büchersammlers Amplonius Rating de Berka an der Stelle aufgestellt worden, wo die frühere Lateinschule bis 1889 ihren Platz hatte. Initiiert und teilfinanziert vom, inzwischen leider verstorbenen, Rheinberger Geschichtsmann, Buchschreiber, Maler, Zeichner, Ehrenringträger und Träger des Rheinlandtalers Paul Feltes, hatte der Heimatverein die Finanzierung mit vielen Unterstützern auf die Beine gestellt. Der Text auf der Bronzetafel am Fuße der Statue sollte Interessierten über den großen Rheinberger Sohn Amplonius Auskunft geben. Wie sich nach Aufstellung der Statue zeigte, hatten sich einige Fehler im Text eingeschlichen, die mit Unterstützung des Leistungskurses Geschichte des Amplonius-Gymnasiums aus Rheinberg unter Leitung von Lehrer Lutz Küster, korrigiert wurden.

Die zusätzlichen Kosten für die Korrektur übernahmen die Solvay-Werke. Die sehenswerte Statue, die viele Besucherinnen und Besucher anlockt, erstrahlt nun im schönen –fehlerfreien- Glanz als würdiges Denkmal an einen bedeutenden Sohn Rheinbergs, ganz so wie Initiator Paul Feltes es sich gewünscht hatte.

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