Symbolfoto (Foto: © Feuerwehr Neuss)

Neuss. Am Samstag, den 29.08.2020 wurde die Feuerwehr gegen 21:52 zur Düsseldorfer Straße alarmiert. Dort sollte nach einem Verkehrsunfall ein Pkw brennen. Bei Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich diese Meldung nicht, es waren lediglich Betriebsmittel ausgelaufen, die von der Feuerwehr aufgenommen wurden. Die vier Insassen der beiden verunfallten Fahrzeuge wurden vom Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt, zwei der Insassen mussten anschließend in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Feuerwehr unterstützte bei der Versorgung der Patienten und leuchtete die Einsatzstelle mit mehreren Scheinwerfern aus. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen übernahm der Löschzug Furth die Einsatzleitung an der Einsatzstelle, um die Polizei bei der Unfallaufnahme zu unterstützen. Hierzu wurde eine Drehleiter ihn Stellung gebracht, um der Polizei Bilder von oben zu ermöglichen und die Einsatzstelle auszuleuchten.

Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass ein junger Hund nach dem Unfall aus einem der Fahrzeuge in Richtung des Bahnhofsgeländes geflüchtet war. Da der Hund, es handelte sich um einen 6 Monate alten Weimaraner, eine Gefährdung für den Bahn- und Straßenverkehr darstellte, wurde auch die Deutsche Bahn AG informiert. Um den Hund möglichst schnell zu finden, wurden durch die Feuerwehr mehrere Fußtrupps bereit gestellt, die sich zusammen mit den Besitzern des Hundes auf die Suche machten. Um auch die Bereiche zu kontrollieren, die nicht begangen werden konnten, wurde der Löschzug Holzheim mit einer Drohne mit Wärmebildkamera zur Einsatzstelle bestellt.

Nach einer Stunde Suche wurde der Hund verängstigt aber unverletzt aufgefunden und konnte den Besitzern übergeben werden, der gesamte Einsatz war gegen 23:30 Uhr beendet. An der Einsatzstelle waren der hauptamtliche Löschzug, der Löschzug Furth, der Löschzug Holzheim, zwei Rettungswagen und ein Notarzt. (ots)

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