In einer spektakulären Aktion wurde das 4,2 Tonnen schwere MRT in einem Sattelauflieger über das Dach der Krankenwagenanfahrt manövriert (Foto: © Krankenhaus Neuwerk)
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Mönchengladbach. Mit einem gerade gelieferten neuen Magnetresonanztomograf (MRT) der Firma Siemens investiert das Krankenhaus Neuwerk erneut in das Patientenwohl. In einer spektakulären Aktion, die auch die Krankenhausmitarbeitenden eher selten zu sehen bekommen, wurde das neue High-Tech-Gerät an den Ort seiner Bestimmung gebracht.

Die Vorbereitung für die Anlieferung des neuen MRT MAGNETOM Altea 1,5 Tesla der Firma Siemens dauerte Wochen. Aufwändig wurden die angrenzenden Räume gegen das starke Magnetfeld des Gerätes abgeschirmt. Für die Einbringung wurde in die Außenwand des Krankenhauses ein 2,5 mal vier Meter großes Loch gestemmt. In einer für den Außenstehenden spektakulären Aktion hob ein Schwerlastkran das 4,2 Tonnen schwere MRT samt Sattelauflieger über die Krankenwagenanfahrt an die Hauswand, von dort konnte das Gerät dann in den vorgesehen Raum geschoben werden. Eine spannende Aktion für viele Zuschauer.

Der MAGNETOM Altea 1,5 Tesla zählt zur neuesten Generation: Neben einer deutlich verbesserten Bildqualität und schnellerer Bildgebung ist dieses Gerät insbesondere für den Einsatz in der Orthopädie und Krebsdiagnostik optimiert. „Das MRT ist der letzte Mosaikstein in der Erneuerung der Radiologie in den letzten drei Jahren. Wir können unsere Kollegen im Krankenhaus jetzt optimal unterstützen“, so der Leiter des Instituts für Radiologie, Neuroradiologie und Interventionen der St. Augustinus Gruppe am Krankenhaus Neuwerk, Dr. Ulrich Solbach. Bei der Planung wurde das Hauptaugenmerk auf die Gestaltung des Raums gelegt. Tageslicht im Untersuchungsraum, eine spezielle Beleuchtungstechnik sowie ein Monitor, mit dem der Patient während der Untersuchung mit kleinen Filmsequenzen abgelenkt werden kann, sind wichtige Details. „Neben der Raumgestaltung und dem Entertainmentangebot machen auch die deutlich größere Öffnung sowie die verminderte Geräuschbelastung Patienten mit Platzangst das Leben leichter. Wir brauchen weniger Medikamente zur Beruhigung und haben trotzdem entspannte Patienten. Der große Durchmesser der Röhre bietet jetzt auch die Möglichkeit, adipöse Patienten zu scannen.“

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