(Foto: privat)
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Mülheim. Mit dem Titel “Wasserbahnhof muss öffentlich bleiben” schrieb der Noch-Stadtverordnete Jochen Hartmann heute einen Blog-Beitrag bei Facebook. So war heute der Mülheimer Tagespresse  zu entnehmen, “dass nach Kenntnis der Verwaltung nach der Sanierung des Wasserbahnhofs dort Luxuswohnungen eingerichtet werden sollen. Eine gastronomische Nutzung scheide dann wohl aus. Das darf nicht so kommen!”, beschreibt der fraktionslose Hartmann und fordert: “Der Wasserbahnhof muss auch in Zukunft öffentlich genutzt werden. Generationen von Mülheimerinnen und Mülheimern verbinden mit dem Wasserbahnhof wunderbare Erinnerungen, ob als Abfahrtsort für die Weiße Flotte, als Entpsannungsort im Biergarten oder als Ort des public viewing bei der WM.” Hartmann kritisiert weiter, dass es Mülheim schon genug Luxussanierungen an 1a-Objekten gebe: “Denken wir an die frühere Jugendherberge oder das alte Stadtbad. In allen Fällen wurden diese Gebäude dem öffentlichen Zugang entzogen.”

Deshalb habe er, “obwohl man das zum Ende der Amtsperiode eigentlich nicht mehr macht, eine Sondersitzung des Planungsauschusses, der ja noch bis zum 31.10.2020 im Amt ist, beantragt”. Dort solle die Verwaltung berichten und Möglichkeiten darstellen, die Umnutzung des Objekts zu Wohnzwecken zu verhindern. “Bis sich der neue Rat konstituiert hat, wird nämlich zu viel Zeit ins Land gehen”, erläutert Hartmann zu seinem Antrag.
Das allein würde nach Ansicht Hartmanns aber nicht reichen: “Die Mülheimerinnen und Mülheimer sind jetzt gefordert, Druck zu machen! Dazu fordere ich Sie auf. Für unsere Stadt und für den (öffentlichen) Wasserbahnhof.”
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