Claudia van Dyck (links), stellvertretende Bürgermeisterin und Ursula Scholz, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers (Foto: pst)
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Moers. An die Gewalt gegen Juden in Deutschland erinnert der jährliche Gedenktag am 9. November. Zu diesem Anlass haben der Verein Erinnern für die Zukunft, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sowie die Stadt Moers Kränze am Synagogenbogen niedergelegt. Im Jahr 1938 haben SA-Männer in der sogenannten Reichspogromnacht zahlreiche jüdische Gotteshäuser zerstört – darunter auch die damalige Synagoge in der Friedrichstraße. Das Mahnmal an der Dr.-Hermann-Bähr-Straße, in der Nähe des Hanns-Dieter-Hüsch-Platzes, erinnert daran.

Für Claudia van Dyck war es der erste Termin als stellvertretende Bürgermeisterin. Ursula Scholz, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers, war ebenfalls vor Ort, um in Namen der Gesellschaft mit dem Kranz an dieses geschichtliche Ereignis zu erinnern.

Der Synagogenbogen ist nur eines der Mahnmale in Moers. Auch die über 100 Stolpersteine im Moerser Stadtgebiet sorgen dafür, dass die Judenverfolgung nicht in Vergessenheit gerät. Zu dem diesjährigen Gedenktag wurden sie geputzt und mit einer Rose geschmückt.

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