(Foto: Polizei)
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Essen. Zivilfahnder fanden am Freitagnachmittag (27. November) in einer Wohnung auf der Steeler Straße ein Drogendepot. Kokain und mehrere Gramm Marihuana wurden beschlagnahmt. In der Wohnung auf der Steeler Straße sollten Drogen verkauft werden, weshalb sich die Zivilfahnder auf den Weg zur genannten Örtlichkeit machten. Eine Frau kam aus der Wohnung und stieg in ein vorgefahrenes Fahrzeug. Als die Polizei das Fahrzeug und die beiden Insassen kontrollieren wollte, bereiteten diese gerade das gekaufte Kokain für den Konsum vor. Beide Fahrzeuginsassen wurden vorläufig festgenommen. Knapp fünf Gramm Kokain konnten hierbei beschlagnahmt werden.

Nachdem sich der Verdacht eines möglichen Drogendepots erhärtete und ein Eilbeschluss zur Wohnungsdurchsuchung eingeholt wurde, zogen die Zivilfahnder mehrere Beamte aus der Einsatzhundertschaft hinzu. Schlagartig betrat die Polizei die Wohnung, in der sie auf insgesamt elf Personen (Alter zwischen 17-59) traf. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten über 350 Gramm Marihuana, die für den Verkauf entsprechend verpackt waren. Außerdem fanden die Beamten Bargeld in dreistelliger Höhe. Die Betäubungsmittel und das Bargeld wurden beschlagnahmt. Die Polizei nahm die elf Personen, alle aus unterschiedlichen Haushalten, vorläufig fest.

Nach den kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden von den nun insgesamt 13 vorläufig festgenommenen Personen 12 wieder entlassen. Auch der 23 Jahre alte Hauptverdächtige wurde am Folgetag durch die Staatsanwaltschaft Essen entlassen, weil er einen festen Wohnsitz hat. Einige Familienmitglieder hatten vor dem Essener Polizeipräsidium auf den 23-jährigen Festgenommenen gewartet. Polizeibeamte stellten die Identität der wartenden Familienmitglieder fest, sie erhielten einen Platzverweis. Gegen alle Personen wird nun wegen des Illegalen Handels mit Betäubungsmitteln sowie dem Verstoß gegen die CoronaSchVO ermittelt. (ots)

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