(Foto: Stadt Oberhausen)
Anzeigen

Oberhausen. Das Unverständnis war groß, als am Donnerstag, 10. Dezember 2020, Mitarbeiter der OGM GmbH bei den wöchentlichen Sichtkontrollen ein etwa 1,80 Meter tiefes Loch auf dem Kinderspielplatz Düsselbachweg entdeckten. Vermutlich haben Kinder das Loch gegraben. Welches Werkzeug verwendet wurde, um ein so stattliches Loch zu buddeln, ist unbekannt. Umgehend rückten Mitarbeiter des Betriebshofes mit einem Radlader an, um das Loch zu schließen, damit die Kinder wieder gefahrenlos spielen können.

Die Beschäftigten des Kinderbüros haben große Sorge vor einem möglichen Szenario, wie es sich im Sommer 2012 auf der Nordseeinsel Amrum zugetragen hat: Ein 10-jähriger Junge ist dort in seinem selbst gegrabenen Loch verschüttet worden und erstickt. Wie bei einer Schneelawine macht das Gewicht des Sandes eine verschüttete Person unbeweglich und führt zum Erstickungstod.

Das Kinderbüro appelliert daher dringend an die Aufsichtsplicht der Eltern und bittet sie, ihre Kinder in angemessener Weise auf die Gefahren hinzuweisen.

Beitrag drucken
Anzeigen