(Foto: Feuerwehr Heiligenhaus)
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Heiligenhaus. Der Jahreswechsel bedeutet für die Feuerwehr Heiligenhaus erfahrungsgemäß ein höheres Einsatzaufkommen und eine schwierige Zufahrt zu den Feuerwehrhäusern. In der Corona-Pandemie planen die Führungskräfte der Feuerwehr den Silvesterabend vor und appellieren an die Bevölkerung, sich an die Allgemeinverfügung der Stadt Heiligenhaus zum sogenannten “Böllerverbot” zu halten.

Dieses Jahr steht die Feuerwehr Heiligenhaus vor einem besonderen Jahreswechsel. Das typische, jährliche Beisammensein vieler Einsatzkräfte an der Wache fällt dieses Jahr aus. “Normalerweise treffen sich immer einige Einsatzkräfte und verbringen einen gemütlichen Abend mit ihren Familien an der Wache, das hat schon Tradition”, berichtet Marco Bayer, Pressesprecher der Feuerwehr.

Dieses Jahr planen die Führungskräfte den Silvesterabend anders. “Wichtig ist, dass unsere Einsatzkräfte sicher zur Wache kommen, wir die Abstände einhalten und eine Durchmischung der Mannschaft vermeiden – trotzdem werden die Einsatzfahrzeuge so schnell wie immer ausrücken. Das erfordert Vorbereitung auf einen Abend, an dem wir mit einem höheren Einsatzaufkommen rechnen”, erklärt Bayer.

Eindringlich appelliert die Feuerwehr die Allgemeinverfügung der Stadt zum “Böllerverbot” zu beachten und einzuhalten. “Je weniger wir ausrücken müssen, desto niedriger ist das Infektionsrisiko für die Einsatzkräfte”, so Bayer. Die Einsätze sind vielfältig, meist verlassen die Kameradinnen und Kameraden ihr zu Hause zu brennenden Mülleimern und Papiercontainern, die mutwillig oder fahrlässig angezündet wurden.

Falls es zu einem Unfall-, Schadensereignis kommt, gibt die Feuerwehr folgende Ratschläge:

– Sollte es trotzdem zu einem Schadensfall kommen, sorgen Sie für eine ausreichende Erstversorgung, kühlen Sie Wunden mit Wasser und decken Sie diese – wenn möglich steril – ab.

– Sollte es zu einem Brand kommen, unternehmen Sie nur Löschversuche, bei denen Sie sich selbst nicht gefährden. Schließen Sie, wenn möglich, Türen zum Brandraum und verlassen Sie so schnell wie möglich mit allen Personen die Wohnung.

– Alarmieren Sie die Feuerwehr oder den Rettungsdienst über den Notruf 112.

– Sorgen Sie dafür, dass der Anfahrtsweg für die Feuerwehr frei von Feuerwerkskörpern und anderen Gegenständen ist und weisen die Rettungskräfte ein. Sorgen Sie für die Einsatzkräfte nicht für zusätzliche Gefahren durch Feuerwerkskörper! (ots)

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