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Recklinghausen. Seit Dienstag, 12. Januar, gilt für den Kreis Recklinghausen und damit auch für die Stadt Recklinghausen eine neue Coronaregionalverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese regelt unter anderem auch Bewegungseinschränkungen der Bürger*innen. Das bedeutet, dass der Wohnort nur noch verlassen darf, wenn ein Radius von 15 Kilometern nicht überschritten wird. Anlässlich der neuen Verordnung wendet sich der Bürgermeister mit einer Videobotschaft an die Bürger*innen.

„In unserer Stadt liegt die Zahl der Menschen, die mit oder durch Corona verstorben sind, mittlerweile bei 83, kreisweit betrauern wir den Verlust von 370 Frauen und Männern. Und jeden Tag werden es leider mehr. Das Virus hat uns weiter fest im Griff, deshalb wurde die Coronaschutzverordnung auch vorerst bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Damit sind Maßnahmen verbunden, die uns alle schwer belasten“, erklärt Tesche.

Er habe großes Verständnis, dass in der Bürgerschaft kritisch hinterfragt werde, ob die Einschränkung von Freiheiten in diesem Maße tatsächlich erforderlich seien. „Ich sage aber ehrlich, dass ich diese Frage nicht beantworten kann. Das werden wir womöglich erst im Nachhinein beurteilen können. Die Regionalverordnung ist ein weiterer Versuch, die Pandemie einzudämmen. Ich bitte deshalb die Bürgerschaft eindringlich, sich an alle Regelungen zu halten. Wir benötigen Geduld und Disziplin. Nur gemeinsam werden wir das Virus los.“

Tesche betonte erneut, dass es vor allem darum gehe, die Menschen zu schützen, die besonders gefährdet sind und die im Gesundheitssystem oder Pflegebereich tätig sind. „Bitte lassen sie nicht nach, lassen sie uns weiter zusammenstehen. Auch wenn es schwerfällt. Nur gemeinsam werden wir die Krise meistern.“

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