Bernd Jeucken, ehemaliger Leiter der Stadtbibliothek überreicht der neuen Leitung Anke Link einen symbolischen Staffelstab (Foto: Stadt Hattingen)
Anzeige

Hattingen/Ruhr. Frischer Wind mit kreativen und digitalen Angeboten

In der Stadtbibliothek herrscht immer noch ungewohnte Stille, denn für Besucherinnen und Besucher bleiben die Türen aufgrund des anhaltenden Lockdwons weiterhin verschlossen. Doch es gibt auch positive Nachrichten, denn seit zwei Wochen weht in der Stadtbibliothek ein frischer Wind.

Anke Link hat seit Anfang Februar die Stelle als Bibliotheksleitung in Hattingen übernommen und vervollständigt das nun reine Frauen-Team. Als Nachfolgerin von Bernd Jeucken freut sich die in Jena geborene Bibliothekarin auf neue Herausforderungen und vor allem auf eine baldige Öffnung. Die Stadtbibliothek in Hattingen ist nicht die erste Station von Anke Links beruflichem Werdegang. Nach dem Studium der Bibliothekswissenschaften in Berlin arbeitete die 52-Jährige an der Kunsthochschule in Köln. Danach folgte die Leitung der Fachbibliothek des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie in Freiburg. Seit 2004 liegt der Lebensmittelpunkt der zweifachen Mutter im Ruhrgebiet. Zuletzt war Anke Link in Recklinghausen bei der Stadtbibliothek tätig.

„Ich sehe die Stadtbibliothek als großes Wohnzimmer für soziale Begegnungen. Corona hat alles ganz schön durcheinander gewirbelt. Umso mehr freue ich mich auf neue Herausforderungen gemeinsam mit dem tollen Team. Hoffentlich kann ich bald auch die Besucherinnen und Besucher der Bibliothek kennenlernen und persönlich begrüßen“, hofft Anke Link. Bei Ihrer Arbeit möchte Anke Link bewährte und erfolgreiche Formate, wie traditionelle Lesungen und die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit der Stadtbibliothek beibehalten. Gleichzeitig möchte Sie auch eine eigene Note setzen. Zum Beispiel sollen digitale Angebote ausgebaut werden und auch in den sozialen Medien möchte Anke Link mit Ihrem Team noch präsenter sein. Bei der bundesweiten „Nacht der Bibliotheken“ am 19. März zum Thema „Mitmischen“ wird die Stadtbibliothek mit einem breiten Angebot digital dabei sein. Medienpädagogische Angebote, wie der Maker-Space oder auch kreative Aktionen für Jung und Alt sollen in diesem Jahr verstärkt angeboten werden.

„Ich glaube, dass Bibliotheken als Orte der Begegnungen nach der Pandemie eine wichtige Rolle einnehmen und ein soziales Miteinander noch stärker fördern werden. Ein Ausbau der Angebote und ein Fokus auf mehr Kundenzufriedenheit wird daher auch eine wichtige Rolle spielen, um die Menschen wieder für Bibliothek zu begeistern“, betont Anke Link.

Beitrag drucken
Anzeigen