Jan Dieren (Foto: privat)

Moers/Neukirchen-Vluyn/Krefeld. Die SPD in Moers, Neukirchen-Vluyn und Krefeld hat sich gestern auf ihrer Wahlkreiskonferenz mit Jan Dieren für die Bundestagswahl aufgestellt. Dieren war der einzige parteiinterne Bewerber für den Bundestagswahlkreis 114, muss aber noch per Briefwahl bestätigt werden. Der 29-jährige Jurist sitzt bereits für die SPD im Rat der Stadt Moers und leitet dort den Sozialausschuss.

Im Wahlkampf will Dieren neben der Pandemie-Bekämpfung thematische Schwerpunkte auf gute Lebensbedingungen, den Wandel der Arbeitswelt sowie Klimagerechtigkeit legen.

“Genau wie die Pandemie muss auch die Klimakrise sozial gerecht gelöst werden – mit neuen Lösungen, die nicht die Last bei den Schwächsten abladen, sondern Herausforderungen grundlegend angehen,” so Jan Dieren. Steigende Mieten und Jobunsicherheit seien strukturelle Probleme, nicht nur im Wahlkreis. “Ein ‘Weiter so’ kann es nicht geben. Ich will politisch dafür kämpfen, den Menschen mehr Sicherheit und mehr Freiheit zu geben. Indem wir den Wandel der Arbeitswelt aktiv gestalten und so eine solidarische und nachhaltige Zukunft ermöglichen.”

“Jan ist ein guter Kandidat, weil er jung ist und frische Ideen hat, aber auch schon über viel Erfahrung auf Bundesebene und in der Kommunalpolitik verfügt”, sagte die Krefelder SPD-Vorsitzende Maxi Leuchters. Anja Reutlinger, Vorsitzende der SPD-Rheinkamp, ergänzt: “Wir haben Jans Engagement für Moers, für den Kreis und für junge Menschen verfolgt seit er damals als Jugendlicher bei uns in Rheinkamp angefangen hat. Wir freuen uns, dass er für seine Überzeugungen jetzt im Bundestag kämpfen will!” Jan Dieren ist in Moers geboren und aufgewachsen und war neben seinem Studium in Düsseldorf und Bochum Vorsitzender der Jusos im Kreis Wesel und später stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos.

Als Bundestagskandidat will er für ein neues, sozialdemokratisches  Programm stehen. Die SPD müsse wieder mehr für arbeitende Menschen einstehen und die Zukunft in ihrem Sinne gestalten. “Die Corona-Krise hat zum einen klar gezeigt, wie wichtig soziale Sicherheit und Solidarität sind, aber auch, wie ungleich Lasten und Risiken verteilt sind. Während viele Menschen in der Krise unter Jobunsicherheit leiden oder gezwungen sind, sich und ihre Familien dem Risiko einer Infektion auszusetzen, haben die Reichsten ihre Vermögen vermehrt.”

Jan Dieren setzt nicht nur inhaltliche auf neue Ideen. Seine Wahlkampagne will er als gemeinsames politisches Projekt organisieren, an dem sich neben SPD-Mitgliedern auch Unterstützer:innen und interessierte Bürger:innen beteiligen können – zunächst natürlich vor allem online. Wer neugierig ist, könne sich gerne über die Website oder soziale Medien melden.

Neben seiner Website www.jan-dieren.de ist Jan Dieren auch über seine Facebook-, Instagram- und Twitter-Kanäle erreichbar.

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