Preisübergabe an Sebastian Janßen für das Jahr 2019 (Foto: Ralf Sundermann)

Wesel. Als im Januar 2020 die Gindericher Vereine den Ehrenpreisträger suchten war auch die Gindericher Vereinswelt noch voll in der Planung und Vorbereitung für das anstehende Jahr. Doch der gewohnte Jahresrhythmus wurde durch die Coronapandemie unsanft unterbrochen und ist bislang auch nicht wieder zurückgekommen. Daher kam es erst in der letzten Woche, mit über einem Jahr Verspätung, zur Preisübergabe des Stiftungspreises der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe. Aus den von den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen eingebrachten Vorschlägen konnte für das Jahr 2019 Sebastian Janßen mit großer Mehrheit zum Ehrenpreisträger gewählt werden. Mit dieser Wahl ist Sebastian Janßen der jüngste jemals im Dorf ermittelte Ehrenpreisträger.

Wie auch Reinhard Hoffacker als Vertreter die Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe bei der Preisübergabe erläuterte, lässt sich die Aktivitätenliste und das Engagement des jungen Gindericher‘s nur als beeindruckendes Vorbild bezeichnen.

Neben seiner langjährigen Vorstandsarbeit beim ältesten Gindericher Verein der St. Antonius Junggesellen Schützenbruderschaft, seiner Mitarbeit im Bund der historischen Schützenbrüder, dem Gindericher Ortsausschuss der kath. Kirchengemeinde sowie bei der Organisation der Allgäu-Jugendfreizeit oder der Pilgerparty gäbe es noch etliche Einzelpunkte hervorzuheben.

Die Vereine folgten der Vorschlagsbegründung gerne und sind auch der Meinung das es wichtig sei die Jugend voranzustellen.

Ralf Sundermann als Vorsitzender des Koordinationsausschusses der Gindericher Vereine und Reinhard Hoffacker gratulierte dem Ehrenpreisträger und übereichten ihm auch erstmalig eine bleibende Erinnerung zur Preisträgerwahl. Mit der Vergabe des Ehrenpreises an Sebastian Janßen soll aber auch stellvertretend allen jungen Menschen im Dorf gedankt werden, welche sich für das Leben und die Gemeinschaft im Wallfahrtsort einsetzen.

Beitrag drucken
Anzeigen