Tablets für das städtische Reichenbach-Gymnasium. v.l. IT-Leiterin Petra Bente, Jaqueline Saporito von der städtischen Schulverwaltung, Schulleiter Dr. Stefan Krüger, Stefanie Zoller, Schulverwaltung, Robert Kassner, IT-Abteilung der Stadt Ennepetal (Foto: Stadt Ennepetal)
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Ennepetal. 393 iPads hat die Stadt Ennepetal in der vergangenen Woche an Ennepetaler Schulen für den Distanzunterricht ausgeliefert. Die Tablets bekommen die Schülerinnen und Schüler, die über keine eigene technische Ausstattung für den Schulunterricht via Internet verfügen. Rund ein halbes Jahr hat es gedauert, bevor die bestellten Geräte bei der Stadtverwaltung eingingen, so groß ist derzeit die Nachfrage nach den digitalen Endgeräten.

Vor der Gerätebestellung wurde seitens der städtischen Schulverwaltung eine Umfrage über die Schulen gemacht, um den tatsächlichen Bedarf an Endgeräten zu ermitteln. Rund 144.000 Euro hat die Aktion gekostet, 90 Prozent der Kosten hat das Land Nordrhein-Westfalen in Form eines Zuschusses übernommen, der Rest verblieb als Eigenanteil bei der Stadt.

Zwischenzeitlich wurden die iPads durch die IT-Abteilung der Stadtverwaltung für den Unterricht „fit“ gemacht, rund zwölf Arbeitstage dauerte es, die Standardkonfiguration vorzunehmen und die Apps zu installieren, mit denen die jeweiligen Schulen arbeiten. Dabei muss die IT-Abteilung die Geräte nicht in die Hand nehmen, Software und Updates können über ein Gerätemanagement verwaltet werden.

Durch die Eltern der Schülerinnen und Schüler, die ein solches Gerät in Anspruch nehmen, muss eine Vereinbarung über die Nutzung unterschrieben werden. Sie haben dann das Recht, zur Nutzung des Geräts bis sie von der Schule abgehen. Für eine private Nutzung sind die Geräte nicht gedacht, die Konfiguration lässt die Installation eigener Apps usw. nicht zu.

„Wir haben viel darangesetzt, für alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Homeschooling zu schaffen“, so Bürgermeisterin Imke Heymann, „mit dieser Lieferung sind wir ein großes Stück vorangekommen.“

Auch an die Lehrer wurde gedacht. So haben die Lehrkräfte an den weiterführenden Schulen 147 zusätzliche iPads erhalten. Die Grundschulen haben sich für Notebooks entschieden, die Lieferung der 74 Rechner steht noch aus.

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