v.l. Stefanie Dücker, Dietmar Fiedler, Markus Römer vom Streetwork-Team (Foto: Stadt Dortmund)
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Dortmund. Der Fachdienst Streetwork des Jugendamtes Dortmund in der Leopoldstraße startet ab dem 27. April die Ausgabe warmer Mahlzeiten an bis zu 40 wohnungslose junge Menschen pro Öffnungstag auf dem neuen Außengelände an der Leopoldstraße 22. Die Ausgabe findet regelmäßig dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr (außer an Feiertagen) statt.

„Dank der baulichen Erweiterung durch den Verein BB4u verbesserten sich die räumlichen Bedingungen vor Ort. Neben den vier Beratungs- und Besprechungscontainern gibt es jetzt ein größeres, teilüberdachtes Außengelände, auf dem die Ausgabe warmer Mahlzeiten unter Corona-Auflagen für bis zu vier wohnungslose junge Menschen für den gleichzeitigen Verzehr vor Ort oder die Mitnahme möglich ist“, erläutert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

„Ich freue mich über diese gute Ergänzung eines bestehenden Angebotes. Sie bedeutet gerade in der Pandemie für obdachlose junge Menschen eine Kontaktmöglichkeit und eine konkrete Unterstützung. Herzlichen Dank sei dem Verein BB4you gesagt, mit dem es in ganz unterschiedlichen Projekten eine sehr gute Zusammenarbeit gibt“, ergänzt die Stadträtin.

Vor Beginn der Corona-Pandemie nutzten regelmäßig bis zu 120 Klient*innen die Überlebenshilfeeinrichtung der Stadt Dortmund. Neben der Beratung und der Unterstützung durch das Streetworker*innen-Team und den Hygieneangeboten wie Duschen und Wäschewaschen gab es dreimal in der Woche die Möglichkeit, eine warme Mahlzeit zu erhalten und einmal in der Woche ein Frühstücksangebot wahrzunehmen.

Die Anlaufstelle war seit Beginn der Corona-Pandemie weiterhin von montags bis freitags für Angebote der Überlebenshilfe geöffnet. Die Anzahl der Klient*innen, die sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten durften, musste drastisch reduziert werden. Zudem war nur noch die Ausgabe von Lunchtüten und haltbaren Lebensmitteln möglich.

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