vl. Hai Xin Ni und Fanny Viktoria Braun bei der Arbeit an ihrem Projekt (Foto: privat)
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Rhein-Kreis-Neuss. Auch bei „Schüler experimentieren“ ist in 2021 alles ein bisschen anders. Bildschirme leuchten in den Gesichtern, alle sind online, niemand schüttelt Hände. Trotzdem sind Kreativität und Innovationsgeist noch da: 65 Kinder und Jugendliche haben sich mit 43 Projekten über die Regionalwettbewerbe für den NRW-Landeswettbewerb von „Schüler experimentieren” qualifiziert.

In sieben Fachgebieten galt es die drei ersten Plätze plus 20 Sonderpreise zu vergeben. 26 Jury-Mitglieder aus Wirtschaft, Forschung und Bildung hatten keine leichte Aufgabe: Die Jungforscherinnen und Jungforscher haben außergewöhnliche Ideen und Projekte auf die Beine gestellt.

Im Rhein-Kreis Neuss konnten sich gleich vier Schülerinnen und Schüler über Auszeichnungen freuen. Auf das Sieger-Treppchen haben es Hai Xin Ni aus Kaarst und Fanny Viktoria Braun aus Neuss geschafft. Im Live-Stream wurde ihr Projekt „Hüpf mal auf die Waage, Erde“ mit dem zweiten Platz im Fachgebiet Physik ausgezeichnet, bei dem es um die Messung der Masse der Erde mit Hilfe des Cavendish-Experiments geht. Josef Hecker vom Norbert-Gymnasium Knechtsteden konnte sich mit seinem Projekt „Kresse im Test“ über einen Sonderpreis im Fachgebiet Geo und Raumwissenschaften freuen und seine Mitschülerin Annabel Zinkler erhielt für ihr Projekt „Hausaufgaben leicht gemacht“ einen Buchpreis.

Video-Grußworte richteten Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Staatssekretär Mathias Richter vom Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen, Delia Tietge von der Stiftung Jugend forscht und Oliver Henrichs, Personalvorstand der Westenergie, an die Preisträger. Wettbewerbsleiterin Corinna Kieren und Maria Janßen, Projektleiterin bei der Westenergie, führten durch das virtuelle Programm.

Staatssekretär Mathias Richter zeigte sich beeindruckt: „Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihren Projekten wahren Erfindergeist bewiesen und gezeigt, dass Kreativität und Einfallsreichtum auch in herausfordernden Zeit sprießen. Ein großer Dank gilt deswegen auch den betreuenden Lehrkräften, die die Kinder und Jugendliche bestärkt und gefördert haben. Ich gratuliere neben den Preisträgern auch allen anderen Schülerinnen und Schülern, die teilgenommen haben und mit ihren spannenden Projekten zu dem diesjährigen Wettbewerb beigetragen haben.“

Frithjof Gerstner, Kommunalmanager der Westenergie gratuliert den stolzen Siegerinnen und Siegern: „Toll zu sehen, dass Schülerinnen und Schüler hier aus dem Rhein-Kreis Neuss so erfolgreich abgeschnitten haben. Die Förderung von Neugier und Ehrgeiz junger Talente liegt uns sehr am Herzen“.

Die virtuelle Form hat das Engagement und die Begeisterung aller Beteiligten nicht beeinträchtigt. Trotzdem hoffen alle auf einen Präsenz-Wettbewerb in 2022. „Im kommenden Jahr fördert Westenergie den Landeswettbewerb bereits seit 30 Jahren. Ich staune immer wieder über den Pioniergeist der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und kann nur ermutigen: Bleibt kreativ und neugierig“, verabschiedete Oliver Henrichs die jungen Menschen bei der Siegerehrung.

„Schüler experimentieren“ ist die Sparte für jüngere Schülerinnen und Schüler des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Die jungen Forschenden traten in den Kategorien Mathematik/Informatik, Chemie, Technik, Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaft, Biologie und Physik gegeneinander an. Neben den Schülerinnen und Schülern aus Nordrhein-Westfalen nahmen auch Kinder und Jugendliche der deutschen Schulen in Madrid, San Sebastian und Valencia teil.

Westenergie unterstützt den NRW-Landeswettbewerb von „Schüler experimentieren“ im Rahmen ihrer deutschlandweiten Bildungsinitiative „3malE – Bildung mit Energie“. Ziel der Initiative ist es, insbesondere junge Menschen über das Entdecken, Erforschen und Erleben von Energie für Technik zu begeistern und sie dazu zu motivieren, sich engagiert mit Energiefragen auseinanderzusetzen. Herzstück der Initiative ist das Internet Portal www.3malE.de, das sich gezielt an Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Studierende und Dozierende wendet.

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