Auch die Pressestelle der Bochumer Polizei drückt dem VfL die Daumen (v.l.: Volker Schütte, Nicole Schüttauf und Thomas Kaster) (Foto: Polizei)

Bochum. Bochum fiebert dem Aufstieg entgegen! Als tausende Fußballfans am heutigen 15. Mai (Samstag) ihren VfL Bochum bei der Abfahrt zum letzten Auswärtsspiel in Nürnberg verabschiedeten, standen der städtische Ordnungsdienst und die Polizei dann aber doch vor einer großen Herausforderung.

Als der Spielerbus gegen 13.30 Uhr über die Castroper Straße in Richtung Autobahn startete, säumten circa 5.000 Personen die Strecke, um ihre Mannschaft frenetisch anzufeuern. Leider wurden dabei die Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung massiv unterlaufen. Auch das verbotswidrige Abbrennen von Pyrotechnik erschwerte die Situation, zumal zwei Tankstellen direkt an der Fahrstrecke liegen.

Die Fußballfans zeigten sich in dieser Euphorie nach Ansprache dann aber doch diszipliniert und folgten den Anweisungen von Ordnungsamt und Polizei. So kam es zum Glück nicht zu Personen- oder Sachschäden. Auch der Mannschaftsbus erreichte im Schritttempo gegen 14 Uhr die A40.

Nichtsdestotrotz wurden diverse Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung begangen, die jedoch aufgrund der Menschenmenge nicht geahndet werden konnten. Die Auswertung von Videoaufnahmen hinsichtlich der beschriebenen Verstöße dauert zurzeit noch an.

An dieser Stelle erneuern die Stadt Bochum, der VfL Bochum und die Polizei, den Appell an alle Fußballfans: “Wir alle drücken unserem VfL für dieses freudige Ereignis die Daumen, sollten aber bei aller Begeisterung nicht unseren derzeit schwersten Gegner “Corona” aus den Augen verlieren und solche Massentreffen unbedingt meiden – am morgigen Sonntag und an den nächsten Tagen. Danke!” (ots)

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