„Gemeinsam gegen Corona - Recklinghausen bleibt achtsam!“ lautet der Slogan auf dem Plakat, das Claudia Gabriele (La dolce Vita), Christoph Tesche, Sia Hadifar, Isabella Spinczyk (beide S.PRESSO Caffè & Bistro), Felix Veltel (Center-Manager Palais Vest), Georg Gabriel (Stadtmarketing), Carmelina Klein, Simona Stamm (beide Bekleidungshaus SINN), Diana Brauckmann (the italian und „Suberg‘s bei Boente“) und Wladimir Paster (Joja Foodbar und 1780 Foodbar/v.l.) auf dem Altstadtmarkt präsentierten (Foto: Stadt RE)

Recklinghausen. Fünf aufeinanderfolgende Werktage lag zuletzt die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Recklinghausen stabil unter dem Schwellenwert 50. Dies hat das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) in einer Allgemeinverfügung von Montag, 31. Mai, bestätigt. Damit gilt ab Mittwoch, 2. Juni, in Recklinghausen die Inzidenzstufe 2 und es treten einige Lockerungen in Kraft. Insbesondere profitieren davon auch der Einzelhandel und die Gastronomie.

Für Bürgermeister Christoph Tesche ist dies erst einmal ein Grund zur Freude, gleichzeitig fürchtet er aber auch, dass die Lockerungen nicht von langer Dauer sein könnten, den kreisweit ist der Wert wieder angestiegen und liegt am Mittwoch, 2. Juni, bereits wieder bei 46,1.

„Ich war an den vergangenen Tagen tatsächlich viel in der Altstadt unterwegs und habe beobachtet, dass sich die Menschen leider zunehmend nicht mehr an die Corona-Regeln wie Maskenpflicht oder Mindestabstand halten. Ich habe die große Sorge, dass all das, was wir uns in den vergangenen Wochen hart erarbeitet haben, auch schnell wieder vorbei ist. Wir müssen auch weiter die Disziplin üben, die erforderlich ist, um das Virus in Schach zu halten“, sagt der Bürgermeister

Christoph Tesche appellierte deshalb bei einem Pressetermin auf dem Altstadtmarkt mit Vertreter*innen aus Einzelhandel und Gastronomie an die Bürgerinnen und Bürger, sich trotz der Lockerungen an die Corona-Regeln zu halten. „Es wäre sehr schade, wenn wir leichtfertig das verspielen würden, was wir so herbeigesehnt haben“, sagt Tesche.

Georg Gabriel, Abteilungsleiter Stadtmarketing im Rathaus, berichtet, dass er aus Reihen der Altstadtquartiere ebenfalls Rückmeldungen erhalten habe, die sich mit den Beobachtungen von Bürgermeister Christoph Tesche decken. „Es gibt leider zunehmen Kundinnen und Kunden, die von der Maskenpflicht nichts wissen wollen und auch die Abstandsregeln ignorieren.“

Auch der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt trifft zunehmend auf Bürger, die es mit den Regeln nicht mehr so genau nehmen. Tesche stellt unmissverständlich klar, dass die Maskenpflicht innerhalb der Wälle und in der Südstadt an der Bochumer Straße (zwischen Marienstraße und König-Ludwig-Straße) auch weiterhin gilt.

Die Stadt will nicht tatenlos zusehen, wie sich die Situation wieder verschärft. Deshalb hat Bürgermeister Christoph Tesche neben dem öffentlichen Appell auch eine Kampagne initiiert. Plakate und Flyer sind bereits beauftragt. Slogan „Gemeinsam gegen Corona – Recklinghausen bleibt achtsam!“ Geworben wird mit den Werbemitteln deutlich sichtbar für einen Mindestabstand von 1,50 Meter, Handhygiene und das Tragen einer Maske.

„Wenn wir uns alle an die Vorgaben zum Infektionsschutz halten, bedeutet das nicht nur die Rückkehr zu mehr Freiheiten für jeden Einzelnen. Wir zeigen uns auch solidarisch mit dem Handel und der Gastronomie, die nach einer langen Durststrecke endlich wieder an den Start gehen dürfen. Es lohnt sich für alle Seiten, noch eine Zeit lang kleinere Einschränkungen hinzunehmen“, sagt Bürgermeister Tesche.

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