Einsatz einer Ölsperre (Foto: Feuerwehr)
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Herdecke. Am Mittwoch um 12:00 Uhr und um 13:36 Uhr wurde der Feuerwehr Herdecke jeweils eine Öl-Verunreinigung auf dem Herdecker Bach gemeldet. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte beide Male fest, dass keine neue Gefahrensituation vorlag. Die Verunreinigungen waren auf die Beschädigung von Heizöltanks durch die Sturzflut nach dem Starkregen zurückzuführen. Zur Eindämmung hatten die Feuerwehrleute bereits am vorangegangenen Wochenende eine Ölsperre im Bereich der Walkmühle sowie eine weitere am Ruhreinlauf des Herdecker Baches eingesetzt.

Diese Ölsperren können auf dem Fließgewässer jedoch nie die komplette Ausbreitung verhindern, eine Undichtigkeit ist nicht zu vermeiden. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde mussten die Feuerwehrleute schließlich hinnehmen, dass bei einem Durchtritt von Öl, welches das Wasser bereits in geringen Mengen stark schimmern lässt, keine weiteren Maßnahmen möglich und nötig sind. Die Einsätze wurden daraufhin abgebrochen. Die untere Wasserbehörde teilte der Feuerwehr zudem mit, dass durch das Ausschwemmen von Ölablagerungen in den nächsten Wochen immer wieder mit dem Auftreten von Öl auf dem Bach zu rechnen ist. Die Ölsperren bleiben daher zunächst im Einsatz und werden regelmäßig kontrolliert. (ots)

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