Uli Schmidt + 29.7.2021 (Foto: Bernd Schaelte)
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Wetter (Ruhr)/Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Stadt Wetter (Ruhr) trauert um Alt-Bürgermeister Uli Schmidt. Er verstarb im Alter von 79 Jahren.

Seit 1970 war er Mitglied des Rates der Stadt Wetter (Ruhr), von 1970 bis 1975 Vorsitzender des Kultur- und Sportausschusses. Von 1975 bis 1995 wirkte er als Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr). Sein Ratsmandat übte er über drei Jahrzehnte aus.

Uli Schmidt wurde im Jahr 1975 erstmals in den Landtag in Düsseldorf gewählt, dem er bis ins Jahr 2005 als Abgeordneter angehörte. Von 1995 bis 2005 war Uli Schmidt Präsident des Landtages NRW.

Sein Markenzeichen war die Harmonie: die Arbeit und das Engagement über die Parteigrenzen hinweg zum Wohle der Menschen. Neben seiner politischen Arbeit engagierte sich Uli Schmidt in vielfältiger Weise im sozialen Bereich und für Menschen mit Behinderungen. Das Große Verdienstkreuz  des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist Ausdruck dieses Engagements.

Mit Uli Schmidt verlieren wir eine große Persönlichkeit, die sich auf vielen Feldern für die Menschen in Wetter (Ruhr) eingesetzt hat – als Ratsmitglied, als Bürgermeister, als Kuratoriumsmitglied der Ev. Stiftung Volmarstein sowie in seinem vielfältigen sozialen Wirken in Gremien der AWO, bei der Lebenshilfe NRW oder auch als Landesvorsitzender des Sozialverbandes VdK. Rat und Verwaltung trauern um einen Menschen, dem das Wohl der Stadt und der Bürgerschaft stets sehr am Herzen lag.

„Ich bin traurig über diese Nachricht. Uli Schmidt war mit seiner offenen Art und seinem großen sozialen Engagement immer nahe bei den Menschen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Uli Schmidt  hat sich um Wetter verdient gemacht. Er hat mit seinem jahrzehntelangen politischen Engagement, insbesondere als Bürgermeister unserer Stadt und als langjähriger Landtagspräsident in Düsseldorf, sehr viel Positives für unsere Stadt erreicht und  hatte dabei immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Bürger*innen“. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“

Kreisverwaltung und Kreistag trauern um Uli Schmidt

“Als begnadeter Politiker hat Uli Schmidt den Ennepe-Ruhr-Kreis über drei Jahrzehnte als direkt gewählter Abgeordneter der SPD im nordrhein-westfälischen Landtag vertreten. In den zehn Jahren als Landtagspräsident hat er dem Land Nordrhein-Westfalen viele Impulse gegeben und gleichzeitig Projekte im Ennepe-Ruhr-Kreis angestoßen, die bis heute nachwirken.”

Mit diesen Worten würdigt Landrat Olaf Schade das politische Lebenswerk des Wetteraners, der über drei Jahrzehnte als Ratsmitglied und Bürgermeister auch deutliche Spuren in der Kommunalpolitik der Ruhrstadt hinterlassen hat. Schmidt war Donnerstag im Alter von 79 Jahren gestorben.

Durch seine außergewöhnliche Persönlichkeit, seine Tatkraft und Bürgernähe habe Schmidt Entwicklungen maßgeblich mitgestaltet und ihnen an vielen Stellen seinen Stempel aufgedrückt. Von seinem außergewöhnlichen Engagement zeugten nicht nur die zahlreichen offiziellen Würdigungen und Ehrungen, die ihm zuteilwurden, “sondern auch der große Respekt und die Anerkennung, die seiner politischen Arbeit entgegengebracht werden. Kreisverwaltung und Kreispolitik trauern gemeinsam mit allen Weggefährten um einen besonderen Menschen, mit dem viele eine tiefe menschliche Nähe verbindet”, so Schade.

In Erinnerung bleiben werden dem Landrat auch Schmidts immer offenes Ohr für die Belange seiner Mitmenschen und seine stets helfende Hand, wo auch immer der Schuh drückte. “Innerhalb und außerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises eilte ihm zunächst der Ruf als unkomplizierter und pragmatischer Abgeordneter und später als Landtagspräsident von nebenan voraus”, erinnert der Landrat an die große Beliebtheit des Verstorbenen.

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