Insgesamt sind 4.520,80 Euro für ein Kindernothilfe-Projekt für arbeitende Kinder und Jugendliche in Guatemala zusammengekommen (Foto: Manfred Garreis)
Anzeige

Duisburg. Golf & More aus Duisburg-Huckingen hat erneut sein Charity-Event ausgerichtet. 4.520,80 Euro sind dabei für ein Kindernothilfe-Projekt für arbeitende Kinder und Jugendliche in Guatemala zusammengekommen.

Zum siebten Mal in Folge haben Mitglieder des Clubs Golf & More in Duisburg-Huckingen ihr Charity-Event ausgerichtet und für ein Projekt der Kindernothilfe gespielt. Dabei sind 4.520,80 Euro Spenden zusammengekommen. Mit der Spendensumme unterstützt der Club ein Projekt für arbeitende Kinder und Jugendliche in Guatemala.

„Wir freuen uns, dass trotz Sommerferien und der weiterhin bestehenden Coronapandemie 50 Golfer beim Turnier mitgemacht haben“, sagt Clubmanager Stephan Mißmahl. Mehr als fünf Stunden lang spielten die Teilnehmer auf dem Golfplatz und sammelten durch Startgebühren für das Turnier und weiteren Einnahmen, Spenden für ein Projekt der Kindernothilfe. „Jedes Projekt ist unterstützenswert. Dieses Mal freuen wir uns, dass das Geld an Kinder in Guatemala geht und wir dort helfen können“, so Mißmahl. Das diesjährige Ergebnis ist bislang die höchste Spendensumme des Golfclubs beim Charity-Spiel für die Kindernothilfe. Die Geschäftsstelle der Kinderrechtsorganisation hat ihren Sitz ganz in der Nähe des Golfplatzes und ist dankbar für dieses tolle hohe Ergebnis.

In Guatemala lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Die Einkommensverteilung ist extrem ungleich. Neben Armut bedrohen auch Naturkatastrophen sowie Gewalt und organisierte Verbrechen die Sicherheit der Bevölkerung. Das Projekt des Kindernothilfe-Partners CEIPA (Centro Ecuménico de Integración Pastoral) ermöglicht Bildung für arbeitende Kinder und Jugendliche im zentralamerikanischen Land. Der Partner betreut Mädchen und Jungen zwischen zehn und 22 Jahren, die in Armut aufwachsen und arbeiten gehen müssen. Mit dem Ausbruch von Covid-19 haben die Mitarbeitenden des Projekts Alternativen wie telefonische Betreuung, Fernunterricht und Materialausgaben gefunden, um den Kindern und Jugendlichen weiterhin Unterricht anbieten zu können.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit mehr als 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Aktuell ist die Kinderrechtsorganisation in 33 Ländern aktiv und arbeitet mit 363 Partnerorganisationen zusammen. Gemeinsam fördert sie fast 2 Millionen Kinder und Jugendliche. Für den seriösen Umgang mit Spendengeldern erhält die Kindernothilfe seit 1992 jährlich das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

Beitrag drucken
Anzeigen