(Foto: Feuerwehr)
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Mettmann. Am frühen Mittag des 31.07.2021 wurde die Feuerwehr Mettmann mit dem Einsatzstichwort “Zimmerbrand” auf den Löffelbeckweg alarmiert. Anrufer schilderten, dass dort ein Wintergarten brennen sollte. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung über dem Stadtgebiet sichtbar. Während der Anfahrt wurde durch den Einsatzleiter die Alarmstufe erhöht und somit weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Bei Ankunft der ersten Kräfte an der Einsatzstelle stand der Wintergarten bereits in Vollbrand und das Feuer drohte auf das unmittelbar angrenzende Wohngebäude überzugreifen. Durch die massive Wärmeentwicklung waren die Fensterscheiben zum Wohngebäude geplatzt, sodass der Rauch ungehindert in das Wohngebäude dringen konnte.

Aufgrund der örtlichen Lage des Bauernhofs stellte der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserversorgung die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. So musste das Wasser über tragbare und fahrzeuggebundene Pumpen aus einem nahegelegenen Bach gefördert werden. Dies war nur möglich, da einige Fahrzeuge der Feuerwehr Mettmann über ein geländegeeignetes Fahrwerk verfügen. Parallel legten Einsatzkräfte eine etwa 800 Meter lange Schlauchleitung für die weitere Wasserversorgung. Vorsorglich wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Ratingen alarmiert, welches im Bedarfsfall die Löschwasserversorgung ergänzt hätte.

Durch das schnelle Eingreifen sowie das effektive Vorgehen der Feuerwehr Mettmann konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich durch immer wieder aufflammende Glutnester über ca. 2 Stunden hin. Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde das Wohngebäude mittels Hochdrucklüfter vom Rauch befreit.

Durch den Rettungsdienst der Stadt Mettmann wurden zwei Bewohner des Bauernhofs untersucht und betreut. Beide Bewohner konnten unverletzt an der Einsatzstelle verbleiben.

Die Kriminalpolizei hat die Untersuchung zur Brandursachenermittlung aufgenommen. Die Feuerwehr Mettmann und der Rettungsdienst der Städte Mettmann sowie Ratingen/Heiligenhaus waren mit 50 Einsatzkräften und 16 Einsatzfahrzeugen vor Ort. (ots)

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