Die neuen Trainees der Knappschaft Kliniken gemeinsam mit dem Pflegedirektor Matthias Dieckerhoff (2.v.r.) bei der Auftaktveranstaltung des Traineeprogramms für Pflegemanagement im Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum (Foto: Andreas Beyna/© Fotoabteilung UKKKBochum)
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Dortmund/Bochum. Zweiter Jahrgang wird auf Führungspositionen vorbereitet

Während der Pandemie wurde noch einmal deutlich: Pflege ist das Herzstück des Gesundheitssystems. Auf die besonderen Leitungsaufgaben in diesem wichtigen Krankenhausbereich bereitet das Traineeprogramm für Pflegemanagement der Knappschaft Kliniken GmbH acht neue Trainees vor.

Die Knappschaft Kliniken GmbH hat dieses Traineeprogramm als ein weiteres Pflegemanagementinstrument entwickelt, das bereits bestehende Personalentwicklungsprogramme in der Pflege ergänzt. „Wir freuen uns sehr, dass wir zum zweiten Mal unserer Traineeprogramm zur Gewinnung von Führungskräften durchführen. Wir investieren besonders gerne in gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehen mit dem Traineeprogramm diesen Weg erfolgreich weiter“, sagt Andreas Schlüter, Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken GmbH.

Die aktuellen Trainees starteten mit einer Einführungsveranstaltung am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Dort lernten sich die Nachwuchskräfte persönlich kennen, bevor es für sie in ihre jeweiligen Stammhäuser im knappschaftlichen Klinikverbund ging. „Alle Trainees bringen bereits gute Voraussetzungen mit, die die Basis für zukünftige Leitungsaufgaben bilden: Sie kennen die Praxis und sind akademisch ausgebildet. Unser Traineeprogramm verleiht ihnen den letzten Schliff“, sagt Matthias Dieckerhoff, Pflegedirektor der Knappschaft Kliniken GmbH.

Der Erfolg des ersten Jahrganges gibt ihm recht. „Wir haben allen Teilnehmenden ein Jobangebot gemacht und sogar einige vor Ende des Programmes in eine Festanstellung übernommen“, erklärt der Pflegedirktor. Yvonne Lippert ist eine davon. Sie durchlief mit sechs Kolleginnen und Kollegen das Programm von 2020 bis 2021 und ist seit August Referentin für Personalentwicklung, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Employer Branding bei der Knappschaft Kliniken GmbH.

Während des einjährigen Traineeprogrammes lernen die Teilnehmenden neben ihrem Stammhaus zwei weitere Standorte im Klinikverbund kennen. So können die Trainees auch Erfahrungen in Dortmund, Lünen, Kamen, Bochum, Bottrop, Recklinghausen, Marl, Gelsenkirchen, Würselen, Püttlingen oder Sulzbach sammeln. Dort unterstützen die Nachwuchskräfte Mitarbeitende in Leitungspositionen im Pflege- und Funktionsdienst. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf der Mitarbeiterkommunikation und -organisation, dem Controlling, der Personalentwicklung sowie der stetigen Verbesserung der Pflegequalität.

Während der gesamten Zeit steht den Trainees jeweils die Pflegedirektorin beziehungsweise der Pflegedirektor ihres Stammhauses als Mentorin oder Mentor zur Seite, um sie in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Die eigene Führungspersönlichkeit entwickeln die Nachwuchskräfte in entsprechenden Workshops und bei der Umsetzung eigener Projekte.

Die Knappschaft Kliniken GmbH steuert die sieben Krankenhausverbünde, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) zu mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Im Verbund aller Knappschaftskliniken werden jährlich fast 680.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Dadurch entsteht ein Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro.

Als Tochtergesellschaft der DRV KBS ist die Knappschaft Kliniken GmbH Teil eines einzigartigen Verbundsystems. Zu diesem gehören neben der Minijob-Zentrale auch die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT, ein eigenes medizinisches Kompetenznetz und die Seemannskasse.

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