Von den insgesamt 179 Beschäftigten der Paracelsus Klinik Golzheim sind bisher 140 zum ersten und zweiten Mal geimpft (Foto: Valentin Pellio, Paracelsus Kliniken)
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Düsseldorf. Beschäftigte des Gesundheitsunternehmens sind bei der Impfbereitschaft vorbildlich – Hohe Impfquote bringt Sicherheit für Mitarbeiter und Patienten – Unternehmensstrategie zeigt auch in Düsseldorf Wirkung

Die Statistik ist beeindruckend: Nach aktuellen Zahlen der Paracelsus-Kliniken haben sich mit Stand Ende Juli bisher rund 79 Prozent der 4.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken des Gesundheitsunternehmens impfen lassen. Dazu kommen zusätzlich Impfungen von Beschäftigten in der Osnabrücker Zentrale, sowie private Termine in Impfzentren und bei Hausärzten, die nicht vom Unternehmen selbst dokumentiert sind. „Wir gehen derzeit davon aus, dass deutlich mehr als 80 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vollständig geimpft sind”, erklärt dazu Privat-Dozentin Dr. med. Karolin Graf, kommissarische Leiterin des Zentralinstituts für Krankenhaushygiene der Paracelsus-Kliniken.

 

Paracelsus Klinik Düsseldorf Golzheim mit hoher Quote

Auch die Paracelsus Klinik Düsseldorf Golzheim geht mit gutem Beispiel voran. Hier sind nach der Statistik des Unternehmens von den insgesamt 179 Beschäftigten bisher mindestens 140 zum ersten und zweiten Mal geimpft. Das entspricht einer Quote von hervorragenden 78 Prozent. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir eine so hohe Impfbereitschaft bei unseren Beschäftigten erzielen und auch Skeptiker überzeugen konnten”, freut sich Klinikmanagerin Anne Schröer. „Das bringt in der laufenden vierten Welle nicht nur Sicherheit für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern natürlich auch für unsere Patientinnen und Patienten. Mit unserem zusätzlichen umfassenden Hygienekonzept muss niemand mehr Angst davor haben, sich in der Klinik anzustecken.”

 

Mit guter Organisation und Überzeugungskraft

Schon früh hatte die Paracelsus Klinik Golzheim ein Konzept und einen detaillierten Impfplan für alle Mitarbeitenden erarbeitet. Impftermine wurden für alle Bereiche angeboten und inhouse gut kommuniziert. Wer zum festgelegten Termin verhindert, krank oder im Urlaub war, konnte zeitnah und ohne bürokratischen Aufwand einen Nachrücktermin wahrnehmen.

Die medizinischen Teams und die Stationen wurden immunisiert, und auch Fragen zum Impfen und den verwendeten Vakzinen ließen sich vor Ort beantworten. Die gesamte Impfaktion verlief zügig, reibungslos und bestens organisiert.

Um alle Mitarbeitende zu erreichen, startete Paracelsus parallel eine hausinterne Aufklärungskampagne über die unternehmenseigene Mitarbeiter-App. Fragestellungen zum Beispiel zu Impfstoffen wurden schnell und aktuell mit Fakten beantwortet. In kleinen Videofilmen wurde darüber hinaus mit persönlichen Statements sympathisch und mit Nachdruck immer wieder daran erinnert, sich impfen zu lassen. „Letztendlich ist der Erfolg der Kampagne aber auch dem persönlichen Engagement vieler Ärzte und Hygienefachkräfte zu verdanken, die skeptische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in persönlichen Gesprächen überzeugen konnten“, resümiert Dr. Karolin Graf.

 

Auch Grippeschutzimpfung entwickelt sich positiv

Paracelsus bietet neben der aktuellen Covid-19-Impfung seit 2017 allen Mitarbeitern auch eine Grippeschutzimpfung am Arbeitsplatz an. Waren es in 2017 354 Influenza-Impfungen, nahmen im Jahr 2020 1.189 Mitarbeiter (29,5 Prozent) das Angebot an. Ziel ist es jetzt, eine Impfquote von 30 Prozent oder höher in den kommenden Jahren zu erreichen. Zum Vergleich: die Impfquote in deutschen Krankenhäusern ist vergleichsweise gering und liegt zwischen 15 – 20 Prozent.

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