v.l. stellvertretender Bezirksbürgermeister Ferdi Seidelt, Elke Dreier, Klein-Emil und Swetlana Eisbrenner bei der allerersten Speisung in der kleinen, aber feinen Sternchen-„Kantine“ (Foto: Marion Eisbrenner)
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Duisburg. Wenn Eventmanagerin Elke Dreier und Swetlana Eisbrenner mit ihrem erzieherisch-betreuenden Können zusammentreffen, kann nur Gutes dabei herauskommen. Fünf Monate lang wurde von Vermieterin Dreier und Mieterin Eisbrenner vor und hinter den Kulissen beantragt, konzipiert, gewerkelt und eingerichtet. Das Ergebnis sind die „Rumelner Sternchen“ und ist unter der Fachaufsicht der Stadt Duisburg eine Kindergroßtagespflege (um Kinder so betreuen zu dürfen, ist eine Erlaubnis des Jugendamtes nötig). Sie befindet sich im Domizil Rumeln, genauer in der Düsseldorfer Straße 12, und bietet ab sofort neun Kindern im Alter zwischen einem und zweieinhalb Jahren eine elementarpädagogische Heimat.

Die Vorgeschichte: Als die Wesbau, später die Steinbau das „Domizil Rumeln“ bauten, befand sich in den Räumen des heutigen Kinderparadieses eine Pizzeria, später erwarb Dreier die Immobilie und richtete hier ein kultiges Frühstückscafé ein. Jetzt kam Dreier auf die Idee, aufgrund der großen Nachfrage hier Kindertagespflege-Plätze zu schaffen. Beliebt sind die Tagesmütter-Angebote speziell bei Eltern, die eine persönliche, familiäre Atmosphäre und eine individuelle Betreuung wertschätzen. Kindertagespflege bedeutet professionelle Betreuung in kleinen Gruppen, besonders für die jüngsten Kinder hat sie viele Vorteile. Die flexiblen Betreuungszeiten, die kindgerecht eingerichteten Räume und der „amtliche Segen“ der Kommune sorgten dafür, dass nach dem Bekanntwerden des Angebotes bei Dreier/Eisbrenner binnen kurzer Zeit 45 Nachfragen auf die neun Plätze eingingen.

Erster Gratulant am Eröffnungstag war stellvertretender Bezirksbürgermeister Ferdi Seidelt, der freudig feststellte: „Nach den ‘Rumelner Rabauken’ in der Wagnerstraße 8, wo Nadine Hennig seit Jahren Kinder qualifiziert betreut, sind die ‘Rumelner Sternchen’ das zweite Angebot, was das Jugendamt in seinem Bemühen, auch in Rumeln-Kaldenhausen ausreichend Plätze in verschiedenen Formen anzubieten, gerne fachlich unterstützt.“

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