v.l. Dr. Jochen Post, Oberarzt Klinik für Gastroenterologie, Onkologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin, Chantal Irmer Funktionsdienst Endoskopie, Dr. Michael Pauw, Chefarzt Klinik für Gastroenterologie, Onkologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin (Foto: privat)
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Nettetal. „Wir decken als einziges Haus der Region das volle Spektrum in der Gastroenterologie ab“

Seit 2001 verfügt das Städtische Krankenhaus Nettetal über medizinische Kompetenz in den Fachbereichen Gastroenterologie, Onkologie und Hämatologie und seither steht die kontinuierliche Weiterentwicklung nicht still.

Was vor über 20 Jahren mit einer qualitativ hochwertigen Grundversorgung von Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen, Störungen des Immunsystems und der Blutbildung wie auch von Patienten mit Krebserkrankungen oder Stoffwechselstörungen begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer der Kernkompetenzen des Hauses. „Wir decken seit vielen Jahren als einziges Haus der Region das volle Spektrum in der Gastroenterologie ab“, sagt Dr. Michael Pauw, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin.

Die personelle Expertise spiegelt sich in acht erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten wider. So verfügt die Klinik über fünf Gastroenterologen, zwei Hämatologen/Onkologen und einen Diabetologen.

Aber nicht nur die personelle Kompetenz und gewachsene Strukturen sorgen für eine bestmögliche Betreuung der Patienten. Die hochmoderne Geräteausstattung in der Endoskopieabteilung befindet sich bereits seit Jahren auf dem Stand einer Spezialklinik. Heute schicken benachbarte Krankenhäuser Patienten, für spezielle Untersuchungen wie beispielsweise eine Kapselendoskopie, bei der mittels einer Minikamera der Magen-Darm-Trakt durchleuchtet wird, ins Nettetaler Haus.

Fachübergreifende Zusammenarbeit und enge Verzahnung aller Spezialisten für onkologische Patienten

Zudem arbeitet das Krankenhaus eng verzahnt mit der ansässigen onkologischen Praxis zusammen, was der Betreuung der Patienten sowohl durch die kurzen Wege als auch den stetigen Informationsaustausch zugutekommt.

Noch gebündelter findet die fächerübergreifende Zusammenarbeit in der wöchentlichen Tumorkonferenz im Nettetaler Krankenhaus statt. Hier treffen sich seit über zehn Jahren beteiligte Spezialisten, um jeden Patienten individuell zu besprechen und das bestmögliche Therapieergebnis zu erreichen. Jeder einzelne Patient wird ausführlich und mehrfach besprochen. An der Tumorkonferenz nehmen regelmäßig Viszeralchirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen und Psychoonkologen teil.

Patienten mit Tumoren des Verdauungssystems werden seit 2010 in dem zertifizierten Darmkrebszentrum des Hauses betreut. Als damals erstes Darmkrebszentrum im Kreis Viersen sind im Laufe der Jahre komplexe Strukturen und wertvolle Erfahrungswerte gewachsen.  „Grundlage für uns ist, dass wir stets alle Möglichkeiten zur optimalen Behandlung unserer Patienten ausschöpfen“, so Pauw. „Das bedeutet, neben der kontinuierlichen intensiven Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche in unserem Haus, steht auch der fächerübergreifende Austausch mit externen Partnern im Fokus.“ So arbeiten Mediziner des Hauses bei besonderen Fragestellungen eng mit Spezialkliniken zusammen.

Die Palliativmedizin im Städtischen Krankenhaus komplettiert die Versorgung von schwerkranken Patienten. So steht in Nettetal als einziges Krankenhaus im Westkreis seit 14 Jahren eine Palliativstation mit inzwischen sieben Betten zur Verfügung. Auch die fachärztliche Ausbildung wird hier groß geschrieben. Drei Palliativmedizinerinnen und -mediziner sorgen für die ganzheitliche Betreuung und einen geschützten Raum für Patienten und Angehörige. Zwei weitere Ärztinnen des Hauses befinden sich zurzeit in Weiterbildung zur Fachärztin für Palliativmedizin.

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