Symbolfoto
Anzeige

Düsseldorf. An den letzten beiden Wochenenden gab es in der Altstadt jeweils Angriffe auf Jugendliche mit Messern. Nach der ersten Tat verstarb ein 19-Jähriger nach einer Not-OP an der lebensgefährlichen Verletzung. Neben seiner Verurteilung,  Bedauern und Mitleid für die Angehörigen, schlug Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die Prüfung einer Messer- oder Waffenverbotszone in der Altstadt vor. Aktuell bezieht Polizeipräsident Norbert Wesseler Stellung zu diesem Vorschlag.

“Ich befürworte, dass die rechtlichen Voraussetzungen für ein Messer-/Waffenverbot geschaffen werden. Das bedeutet für die Einsatzkräfte Handlungssicherheit. Messer und/oder Waffen haben in der Altstadt nichts zu suchen. Es gibt aus meiner Sicht keine begründbare Situation, in der ich als friedlich feiernder Altstadtbesucher ein Messer und/oder eine Waffe benötige”, so Polizeipräsident Norbert Wesseler.

“Wie sich ein Verbot umsetzen ließe, müssen wir von den rechtlichen Regelungen abhängig machen. Die genaue Umsetzung müssen die Praxis und die Arbeit der erfahrenen Kolleginnen und Kollegen in der Altstadt zeigen”, ergänzt der Behördenleiter.

“Mein Fazit: Waffen und Messer sollten aus der Altstadt verschwinden.” – “Dies muss zum Schutz der vielen friedlichen Besucher möglich sein”, schließt Wesseler sein Statement ab. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen