(Foto: Polizei)
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Duisburg/Dinslaken. Ein Fahrgastschiff ist am Mittwochabend (27. Oktober) gegen 23 Uhr auf dem Rhein bei Dinslaken (Rheinkilometer: 798) vor ein Gütermotorschiff (GMS) geprallt, das an einem “geparkten” Schubleichter festgemacht war. Das GMS löste sich und trieb rheinabwärts. Der davon aufgeschreckte Schiffsführer konnte das Schiff stabilisieren und stoppen. Der Kapitän des Fahrgastschiffs steuerte trotz Beschädigungen noch bis Duisburg, wo er die 114 Reisenden an Land lassen konnte. Anschließend setzte er die Fahrt zur Reparatur bis zur Werft in die Niederlande fort. Ein Fahrgast hatte sich bei dem Unfall verletzt. Die 69-Jährige wurde vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt. Die Wasserschutzpolizei ermittelt jetzt, ob der Schiffsführer des Fahrgastschiffes das sogenannte Wahrschaufloß, welches vor dem geparkten Schubleichter und dem GMS warnte übersehen hat oder welche Gründe es für die Wahl des Fahrweges gab.

Bei einem Wahrschaufloß handelt es sich quasi um ein kleines, meist neongelbes Schiff. Dieses ist mit Lichtern und Tafeln bestückt, die auf Schiffsstraßen vor möglichen Gefahren wie zum Beispiel Baustellen oder “geparkten” Schiffen hinweisen. (ots)

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