v.l. Brudermeister Henry Slagmeulen und Ehrenbrudermeister Heinz Wienhoven (Foto: René Bolk)
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Emmerich am Rhein. Bereits im April des vergangenen Jahres hat die St. Martinus Schützenbruderschaft Elten aus dem Förderprogramm “Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.” einen sogenannten „Heimatscheck“ verbunden mit einem Geldbetrag über 2.000,00 Euro erhalten.

Mit dem Scheck beabsichtigte die Bruderschaft ein Schützenarchiv aufzubauen. In den letzten Jahren sind viele altgediente und jahrzehntelange Mitglieder des Vereins leider verstorben. Von den Witwen und Familien hat der Verein viele Kartons und Ordner mit gesammeltem Material erhalten, welches sich in den Jahren der Mitgliedschaft angesammelt hat.

Diese gesammelten Unterlagen sollen nun nach und nach gesichtet sowie adäquat aufbereitet und für die Mitglieder aber auch die Eltener Dorfgemeinschaft zugänglich gemacht werden. Dies könnte zukünftig in Form von Heimat- und Präsentationsabenden erfolgen. Für die Einrichtung des Archives wurde durch die Fördermittel entsprechende EDV (u.a. Scanner, Laptop) angeschafft, ebenso Schränke zur Aufbewahrung der vielen Unterlagen. Auch eine eigene Mikrofonanlage für die Präsentationsabende wurde gekauft.

Die Archivarbeiten haben bereits begonnen. Für diese Arbeiten konnte der Ehrenbrudermeister Heinz Wienhoven, sowie die Ehrenmitglieder Werner Jansen, Hans Theo Jansen und Johannes Cornelissen der Schützenbruderschaft gewonnen werden, welche nun federführend das Archiv nach und nach aufbauen werden.

Durch die Hilfe einiger weiterer engagierter Schützenbrüder konnte die „Corona-Pause“ darüber hinaus genutzt werden, um mit viel Fleiß und Schweiß neue Böden in den Vorräumen des Schießstandes zu verlegen, die Wände konnten gestrichen und drei Vitrinen aufgestellt werden. Hier finden nun Auszeichnungen und Erinnerungsstücke ihren Platz und können angemessen ausgestellt werden. Auch wechselnde Thronbilder haben an einer Wand ihren Platz gefunden.

Zudem wurde der Fahnenraum im Kolpinghaus aufgeräumt und ebenfalls mit neuen Regalen und Archivschränken bestückt.

Durch diese Maßnahmen wurden Räumlichkeiten des Kolpinghauses, welche regelmäßig durch die Eltener Schützen genutzt werden, sehr vorzeigbar aufgewertet. Mit diesen Schritten setzt die Bruderschaft ein deutliches Zeichen, das Kolpinghaus auch weiterhin als Vereinsräumlichkeit zu nutzen und aktiv an der Instandhaltung des Hauses beitragen zu wollen.

Brudermeister Henry Slagmeulen bedankt sich bei den vielen fleißigen Kameraden für die Unterstützung bei der Umsetzung sowie bei dem Land NRW für die erhaltene Förderung.

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