(Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Am 8. Februar 2022 fand der 6. Tag der Naturwissenschaften (NAWI-Tag) des Georg-Forster-Gymnasium in Kamp-Lintfort statt. Nachdem diese Veranstaltung im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, konnte der NAWI-Tag in diesem Jahr, wenn auch mit einigen Einschränkungen, stattfinden. So durften die Schülerinnen und Schüler ihre Workshops dieses Mal nicht frei wählen und mussten außerdem zur Reduzierung der Kontakte nur innerhalb des Klassenverband arbeiten. Geforscht wurde in kleinen Gruppen mit maximal 14 Teilnehmern. Es war ein spannender und abwechslungsreicher Experimentiertag, an dem insgesamt 194 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 teilnahmen. Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützen die Stadtwerke Kamp-Lintfort die Durchführung des NAWI-Tags auch in diesem Jahr.

„Beim NAWI-Tag geht es darum, möglichst viele Kinder für die MINT-Fächer, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und ihnen unabhängig vom Schulalltag eine abwechslungsreiche Zeit ganz im Zeichen dieser Fächer zu bieten“, erläutert Sabine Wiedner-Schneider, Koordinatorin Naturwissenschaften des Georg-Forster-Gymnasiums.

„Die Aufgabenfelder und Anforderungen in Energie- und Wasserwirtschaft wachsen ständig. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung mit Wind, Sonne und Wasser gibt es nach wie vor erheblichen Forschungs- und Innovationsbedarf um die geforderte Energie-wende erfolgreich zu meistern. Hierfür benötigen wir in den nächsten Jahrzehnten hochqualifizierte Fachkräfte. Wir unterstützen daher schon von Beginn an den NAWI-Tag, denn wenn die jungen Menschen mit Spaß an diese komplexen Fächer herangeführt werden, ist das die beste Nachwuchsförderung“, erläutert Andreas Kaudelka, Geschäftsführer der Stadtwerke Kamp-Lintfort das Engagement.

Insgesamt standen 14 Workshop-Angebote auf dem Programm. Das Themenspektrum war in diesem Jahr noch größer, da einige neue Angebote aus dem Fachbereich Mathematik, u. a. „Online Diagnose Mathe“, ergänzt wurden. Beim „Überleben! Auf der einsamen Insel“ ging es um die Gewinnung elektrischer Energie aus den Überresten eines gestrandeten Schiffes. Mit LEDs, Widerständen, Schaltern und Kondensatoren wurden kleine Stromkreise gebaut. Wie man mit Hilfe chemischer und physikalischer Methoden Kriminalfälle löst, stand ebenso auf dem Programm wie Fragen rund um Robotik, Seifenblasen, Greifvögel, Kräuter und vieles mehr.

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