Bei der Kundgebung des ukrainischen Generalkonsulates auf dem Schadowplatz in Düsseldorf: die ukrainische Generalkonsulin Iryna Shum, Ministerpräsident Hendrik Wüst und Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (v.l.) (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Melanie Zanin)
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Rhein-Ruhr. In den Kommunen an Rhein und Ruhr herrscht großes Entsetzen über den heutigen Einmarsch russischer Truppen in den Osten der Ukraine. Vielerorts setzten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit dem Hissen der Flagge der Ukraine oder der Mayors-for-Peace-Flaggen deutliche Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung. Des Weiteren laden die Kirchen zum Friedensgebet ein und die politischen Jugendorganisationen veranstalten gemeinsam Kundgebungen. Derweil laufen beim Deutschen Medikamenten-Hilfswerk „action medeor“ mit Sitz im niederrheinischen Tönisvorst die Vorbereitungen zur Versendung von Medikamenten und Hilfsmitteln auf Hochtouren.

Ein Überblick der Solidaritätsbekundungen und -aktionen aus der Rhein-Ruhr-Region:

 

action medeor: Ukrainisches Krankenhaus erbittet Hilfe

Tönisvorst. Die Situation in der Ukraine hatte sich in den letzten Tagen und Stunden enorm verschärft. In der vergangenen Nacht wurde die Ukraine von Russland an mehreren Orten angegriffen. Auch das Partnerkrankenhaus von action medeor in Ternopil berichtet von Explosionen an einem Flughafen in der Nähe von Ternopil. Das Krankenhaus bittet um Unterstützung: Immer mehr Menschen fliehen aus dem Osten der Ukraine, um sich vor kriegerischen Auseinandersetzungen in Sicherheit zu bringen.

Aus dem Medikamentenlager der „Notapotheke der Welt“ werden medizinische Hilfsgüter in die verschiedenen Krisengebiete der Welt verschickt (Foto: © action medeor)

In diesen Tagen hat das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor damit begonnen, erste Hilfslieferungen für medizinische Einrichtungen in der Ukraine zusammenzustellen. Eine der ersten Anfragen kam aus dem städtischen Krankenhaus Ternopil, einer Stadt im Westen der Ukraine. Obwohl das Krankenhaus nicht im Zentrum der derzeit umkämpften Gebiete liegt, ist es auch unmittelbar betroffen.

„Wir behandeln hier viele verletzte Soldaten, aber auch Menschen, die aus den ostukrainischen Gebieten geflohen sind und Schutz suchen“, berichtet Yaroslav Chaikyvskyy, Direktor des Krankenhauses. „Viele von Ihnen kommen nur mit einem Koffer bei uns an und haben sonst nichts. Unter den Flüchtenden sind viele Frauen, auch Familien mit Kindern. Sie leiden zum Teil an chronischen Krankheiten, die im Osten der Ukraine nicht mehr behandelt werden konnten und können. Aber wir behandeln hier auch Lungenentzündungen und Unterkühlungen an Armen und Beinen, außerdem nehmen wir als Notfallkrankenhaus chirurgische Eingriffe für die Notversorgung von Geflüchteten vor.“

Weil im Osten des Landes das Gesundheitssystem an seine Belastungsgrenze stößt, werden immer mehr Ärzte auch aus dem Westen der Ukraine zur Versorgung der Bevölkerung gebraucht. Zugleich steigt auch im Rest des Landes die Zahl der Hilfesuchenden. Auch in der Stadt Ternopil bereitet man sich auf einen großen Anstieg von Patientinnen und Patienten vor, die jetzt aus der Ostukraine flüchten werden. Außerdem stehen für das Krankenhaus weniger finanzielle Mittel von staatlicher Seite zur Verfügung, da diese für die militärische Verteidigung des Landes aufgewendet werden müssen.

action medeor hat Direktor Yaroslav Chaikyvskyy und seinem Krankenhaus in Ternopil eine sofortige Unterstützung mit Verbandsmaterialien und medizinischem Equipment zugesagt. Weitere Medikamentenlieferungen bereitet das Hilfswerk im niederrheinischen Tönisvorst derzeit vor. „Wir gehen davon aus, dass wir in der Ukraine weitere medizinische und humanitäre Hilfe leisten müssen“, so Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor.

Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Online unter www.medeor.de/Ukraine oder über das Spendenkonto DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld, Stichwort „Ukraine“.

 

Närrischer Sturm aufs Rathaus abgesagt – Aufruf zu einer friedlichen Lösung des Konflikts

Dorsten. Eigentlich war am heutigen Altweiber-Donnerstag um 11.11 Uhr ein kleiner, corona-konformer Sturm der Karnevalisten auf das Dorstener Rathaus geplant. Nach dem völkerrechtswidrigen russischen Angriff auf die Ukraine ist dieser fröhliche Termin nun zu einem ernsten Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und zu einem Aufruf zu einer friedlichen Lösung des Konfliktes geworden.

Rudolf Haller, Vorsitzender des Festkomitees Dorstener Karneval (FDK): „Der Krieg, der heute Nacht begonnen hat, erschüttert uns tief. Heute ist leider kein Tag der Fröhlichkeit, sondern es ist ein ernster Tag, der uns große Sorgen um die Zukunft bereitet. Wir konnten uns bis zuletzt nicht vorstellen, dass es tatsächlich noch einmal Krieg auf europäischem Boden gibt. Unser Mitgefühl gilt nun allen Menschen, die darunter zu leiden haben. Das betrifft insbesondere die Soldaten auf beiden Seiten, die nun in einen völkerrechtswidrig begonnenen Krieg geschickt werden. Viele Menschen werden Angehörige verlieren.“

Bürgermeister Tobias Stockhoff ergänzt: „Dieser Krieg kann uns nicht kaltlassen. Er ist eine menschliche, moralische, humanitäre und wirtschaftliche Katastrophe für den ganzen Kontinent und die Auswirkungen werden wir auch in Dorsten zu spüren bekommen. Es gibt bei uns zum Beispiel Unternehmen, die in der Region aktiv sind. Wir können nur dazu aufrufen, dass alle Bürgerinnen und Bürger geschlossen den demokratischen Regierungen den Rücken stärken, die um eine friedliche Lösung ringen. Dabei muss jedes friedliche Mittel Recht sein, um die russischen Waffen zum Schweigen zu bringen.“

Gemeinsam mit Bürgermeister Tobias Stockhoff legten die Karnevalisten um FDK-Chef Rudolf Haller im Rathaus eine Schweigeminute ein.

Vertreter des Festkomitees Dorstener Karneval um Vorsitzenden Rudolf Haller (ganz links) und Bürgermeister Tobias Stockhoff (rechts) setzten am Altweiber-Donnerstag ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Eigentlich war am Altweiber-Donnerstag ein kleiner Sturm aufs Rathaus geplant (Foto: Stadt Dorsten)

 

Politische Jugendorganisationen rufen zur Kundgebung auf – Solidarität mit der Ukraine

Kreis Kleve. Die Jungen Liberalen Kleve-Geldern, die Jusos Kreis Kleve, die Grüne Jugend Kreis Kleve und die Junge Union Kreis Kleve rufen gemeinsam zur Kundgebung nach Geldern auf.

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Mit großer Anspannung wurde in der Öffentlichkeit die militärische Aufrüstung Russlands an der Grenze zur Ukraine verfolgt. Nun erkannte Putin die Seperatistengebiete an und beschloss einen Truppeneinmarsch in die Ostukraine.

Die vier großen politischen Jugendorganisationen im Kreis Kleve zeigen daher Solidarität mit der Ukraine und rufen kurzfristig auf zur Kundgebung am 25.02.2022 um 18:00 Uhr nach Geldern auf dem Marktplatz.

„Das völkerrechtswidrige Vorgehen Russlands verurteilen wir scharf. Selbstverständlich stehen wir solidarisch an der Seite der Ukraine und rufen jeden auf, sich unserer Aktion anzuschließen“, so die Vorsitzenden der Jugendorganisationen.

 

Kundgebung für Frieden in Europa – gegen Krieg in der Ukraine am Sonntag

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Kleve. Am Morgen des 24. Februars 2022 befahl der russische Präsident Waldimir Putin die militärische Invasion der Ukraine. Dieser kriegerische Akt auf die gesamte Ukraine stellt nicht nur einen historischen, durch nichts zu rechtfertigen Bruch des Völkerrechts in Europa dar, sondern es herrscht damit erstmalig nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder Krieg in Europa. Die Situation in Europa ist ernster denn je. So ernst wie seit dem Ende des zweiten Weltkriegs nicht mehr.

Dies sind Zeiten, in denen die Gesellschaft ganz besonders zusammenrücken muss. Gemeinsam mit allen demokratischen Parteien im Kreis Kleve stehen wir überparteilich Schulter an Schulter, solidarisch, als Menschen für unsere grundlegendsten Werte ein: Frieden und Freiheit!

Der Krieg darf sich nicht weiter ausbreiten, er muss beendet werden. Daher wird partei- und gesellschaftsübergreifend zu einer Anti-Kriegsmahnwache aufgerufen: Am Sonntag, den 27. Februar 2022 um 13:00 Uhr am Koekkoekplatz in Kleve. Nie waren Bürgerpflicht und Solidarität wichtiger als jetzt.

 

Mayors for Peace – Bürgermeister im Kreis Viersen setzen Zeichen für den Frieden

In Viersen (Foto: Stadt Viersen)

Kreis Viersen. Die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und der Einmarsch russischer Truppen in ein unabhängiges Land beobachten die Bürgermeister im Kreis Viersen mit großer Sorge. Ein sichtbares Zeichen setzen alle Städte und Gemeinden und ihre Bürgermeister der internationalen Organisation “Mayors for Peace”, die auf lokaler und internationaler Ebene zur Abschaffung von Nuklearwaffen aufruft und sich der Friedensarbeit verschrieben hat.

In Schwalmtal (Foto: privat)

“Wir haben heute auch im Kreis Viersen die Mayors for Peace Flaggen gehisst, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen und unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine sichtbar zu machen. Die territoriale Integrität der Ukraine darf nicht verletzt werden. Ein Krieg in Europa und ein weiteres Völkerrechts verletzendes Vorgehen Russlands darf nicht akzeptiert werden”, so die Bürgermeister im Kreis Viersen.

Auch auf dem Dach der Tönisvorster Stadtverwaltung weht seit heute, 24. Februar 2022, die Flagge der Ukraine. “Als Zeichen gegen Gewalt und Krieg im Namen der Stadt und aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen”, so Bürgermeister Uwe Leuchtenberg. Grund ist der russische Angriff auf die Ukraine.

In Kempen (Foto: privat)

 

Politische Jugendorganisationen demonstrieren – Solidarität mit der Ukraine

Krefeld. Der einseitig von Russland eskalierte Konflikt um die Ukraine hat eine weltweite Empörung ausgelöst, die auch in Krefeld zu spüren ist. In einer gemeinsamen Kundgebung am Mittwoch zeigten sich Jusos, Junge Liberale und Junge Union solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und verurteilten das Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin scharf.

(Foto: privat)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung fanden für das Verhalten Russlands klare Worte: „Die einseitige Anerkennung der sogenannten Teilrepubliken ist nicht nur ein mutwilliger Bruch des Völkerrechts, sondern auch durchschaubares Manöver Putins. Er hat ein Gebiet anerkannt, dass dreimal so groß ist wie die bisher von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiete – so macht Putin die Ostukraine zum Sprungbrett für das russische Militär nach Kiew. Die staatliche Integrität der gesamten Ukraine steht auf dem Spiel“, so Laura Stelzhammer, Chefin der JuLis Krefeld.

David Adelmann von der Grünen Jugend: „Dass sich Putin nun als Schutzpatron russischer Staatsangehöriger in der Ostukraine aufspielt, ist angesichts der jahrelangen russischen Zündelei in den Gebieten blanker Hohn. Leidtragende sind die Menschen in der Ukraine, die zwischen die Fronten geraten.“

Stella Rütten, Vorsitzende der Jusos, ergänzt: „Der russische Angriff wirft die Friedensbemühungen in Europa seit dem Fall des Eisernen Vorhangs um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurück. Wir setzen darauf, dass dieser Bruch die Mitglieder von EU und NATO enger zusammenrücken lässt – Geschlossenheit gegenüber Putin ist dringend geboten. Frieden ist und bleibt das wertvollste Gut. Als junge Generation, die den Kalten Krieg nicht selbst erlebt hat, ist es auch unsere Verantwortung, den Frieden in Europa zu bewahren und Krieg zu verhindern.“

Alle drei fordern weitere Sanktionen gegen Russland: „Der sofortige Stopp für das Pipeline-Projekt Nordstream 2 ist der erste richtige Schritt. Nun müssen weitere folgen, etwa der Ausschluss Russlands vom SWIFT-Zahlungssystem. Putin steht nicht für alle Russinnen und Russen, daher müssen die Maßnahmen zuvorderst diejenigen treffen, die von dieser Kriegstreiberei profitieren.“ Und weiter: „Natürlich lösen wir diesen internationalen Konflikt nicht in Krefeld. Uns war aber daran gelegen, ein klares Signal für Frieden und der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine auch hier in unserer Stadt zu setzen.“

Rathaus wird ab heute in ukrainischen Farben angestrahlt

Der russische Angriff auf die Ukraine hat auch in Krefeld Trauer und Bestürzung ausgelöst. Oberbürgermeister Frank Meyer ordnete an, vor dem Rathaus aus Solidarität die ukrainische Flagge zu hissen. Das Gebäude soll zudem in den Abendstunden in den Nationalfarben Blau und Gelb angestrahlt werden. Ein Gespräch des Oberbürgermeisters mit Vertretern der Ukrainisch-Orthodoxen Gemeinde in der Innenstadt soll zeitnah koordiniert werden.

Frank Meyer nennt Entwicklung „beängstigend und unglaublich traurig”

„Es ist beängstigend und unglaublich traurig, was gerade in der Ukraine geschieht”, erklärt Oberbürgermeister Frank Meyer in einem Statement, das auch über die digitalen Kanäle der Stadt Krefeld verbreitet wurde. „Ich hätte gedacht, dass ein solcher Angriff in Europa nicht mehr möglich wäre. Es ist mir daher sehr wichtig, aus dem Rathaus heraus Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Die in Krefeld lebenden Ukrainerinnen und Ukrainer sollen merken, dass es uns tief bewegt und erschüttert, was mit ihren Landsleuten passiert.”

 

Russischer Angriff auf die Ukraine – IHK-Hauptgeschäftsführer nimmt Stellung

Kreis Viersen/Krefeld/Rhein-Kreis Neuss/Mönchengladbach. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, Jürgen Steinmetz, nimmt Stellung zum Angriff Russlands auf die Ukraine: „Unser Mitgefühl ist mit den Menschen im Kriegsgebiet, deren Leben sowie Hab und Gut nun bedroht sind. Es ist Krieg in Europa. Das macht uns sehr betroffen.“

Neben der humanitären Katastrophe, die alle anderen Folgen der russischen Aggression in den Schatten stellt, werde der Angriff auch direkte Auswirkungen für die Wirtschaft am Mittleren Niederrhein haben, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. „Wir sind eine Exportregion mit einer energieintensiven Industrie. Noch ist es allerdings zu früh, um seriös abzuschätzen, wie schwerwiegend die Folgen sein werden.“ Weder Russland noch die Ukraine sind als Handelspartner für die Außenwirtschaftsunternehmen am Mittleren Niederrhein von besonders großer Bedeutung. „Dennoch wird eine Eskalation des Konflikts die sowieso schon komplexen Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft – USA-China-Konflikt, zunehmender Protektionismus, globale Corona-Pandemie und so weiter – zusätzlich erschweren“, so Steinmetz. „Das ist keine gute Voraussetzung für exportorientierte Unternehmen.“

Sorgen bereitet Steinmetz die nun drohende Explosion der Gaspreise. „Für Verbraucher und für unsere Unternehmen wäre ein Anstieg der ohnehin schon extrem hohen Gaspreise beziehungsweise eine Verknappung der Lieferung im Zuge des Konflikts eine erhebliche Belastung.“ Die IHK geht davon aus, dass die Energiekosten deutlich steigen werden und die Weltwirtschaft insgesamt einen ähnlichen Dämpfer langfristig erleiden könnte wie zuletzt durch die Corona-Krise.

Zu einzelnen Sanktionsmaßnahmen nimmt die IHK keine Stellung. „Die Sanktionen sind Sache der Politik. Aber klar ist natürlich: Sanktionen werden sich auch negativ auf die Geschäftstätigkeit unserer Unternehmen auswirken.“

 

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine “aufs Schärfste” – Kundgebungen in der Landeshauptstadt

Düsseldorf. Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller mit der ukrainischen Generalkonsulin Iryna Shum telefoniert und ihr seine Solidarität und sein vollstes Mitgefühl ausgesprochen.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: “Ich verurteile den Angriff Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste und fühle mit den Urkrainerinnen und Ukrainern vor Ort, aber auch hier in Düsseldorf, die nun Angst um ihre Familien, ihr Hab und Gut und ihre Heimat haben müssen. Die Ukraine hat sich zu Europa bekannt, Europa muss daher solidarisch an ihrer Seite stehen.”

Als Zeichen der Solidarität mit den Urkrainerinnen und Ukrainern hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die “Mayors For Peace”-Fahne vor dem Rathaus gehisst (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Melanie Zanin)

Als Zeichen der Solidarität hat er die “Mayors For Peace”-Fahne vor dem Rathaus gehisst. Zudem wird er an der für 17 Uhr geplanten Kundgebung auf dem Schadowplatz und einem ökumenischem Gebet für Frieden um 18.30 Uhr in der Johanneskirche teilnehmen.

Zu der seit 30 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Moskau erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: “Als Stadt kümmern wir uns um den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte. Gerade in den Zeiten, in denen es auf diplomatischer Ebene schwierig wird, sehen wir unsere Aufgabe darin, Kontakte nicht abbrechen zu lassen, sondern auf zivilgesellschaftlicher Ebene im Dialog zu bleiben. Der bewaffnete Angriff auf ein Nachbarland ist aber auf jeden Fall eine schwere Belastung auch für städtepartnerschaftliche Kontakte.

Solidaritätskundgebungen

Zu dem russischen Angriff auf die Ukraine erklären Paula Elsholz und Stefan Engstfeld, SprecherInnen des Kreisverbandes der Grünen sowie Leonie Klammer und Anas Al-Qura’an, SprecherInnen der Grünen Jugend:

„Wir verurteilen aufs Schärfste den kriegerischen, völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine. Wir sind heute zutiefst schockiert, betroffen und aus ganzem Herzen solidarisch mit dem ukrainischen Volk. Wir rufen alle Düsseldorfer*innen auf, heute um 17 Uhr zur Solidaritätskundgebung der ukrainischen Community auf den Schadowplatz zu kommen, um gemeinsam ein Zeichen der Solidarität  mit der Ukraine zu setzen. Ebenso besteht die Möglichkeit, am Samstag, den 26. Februar, von 14-16 Uhr auf dem Schadowplatz an der Kundgebung „Gemeinsam für den Frieden in Europa!“ teilzunehmen. Organisiert von den hier lebenden Ukrainer*innen und Belaruss*innen.“

 

Kerzenlichter der Trauer und der HoffnungÖkumenisches Friedensgebet in der Salvatorkirche

Duisburg. Auch in Duisburg herrscht Fassungslosigkeit und Entsetzen über Vladimir Putin und seinen Befehl an die russische Armee, die Ukraine militärisch anzugreifen. Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg laden daher all jene, die sich um die Menschen in der Ukraine und den Frieden in der Welt sorgen, zu einem Friedensgebet am Freitag, 25. Februar 2022 um 18 Uhr in die Salvatorkirche ein. Superintendent Dr. Christoph Urban und Stadtdechant Roland Winkelmann werden Gedanken und Ängste vor Gott bringen. Die beiden Kirchen laden außerdem daheimgebliebene Duisburgerinnen und Duisburger dazu ein, um 18 Uhr, wenn die Glocken der Salvatorkirche läuten, eine Kerze anzuzünden und ihre Sorgen und Gebete an Gott zu richten.

(Foto: Rolf Schotsch)

Wer mag, kann zur Zwiesprache mit Gott außerhalb der Gottesdienste zur Salvatorkirche kommen, innehalten und ein Kerzenlicht der Trauer und Hoffnung anzünden. Am Eingang liegen Handzettel mit einem Friedensgebet aus, das in Salvator gesprochen und gerne mitgenommen werden kann. Eine täglich brennende Kerze auf dem Altar mahnt zum Frieden. Zudem sind eingeladen, Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Gemeinden vor Ort zu besuchen und dort für den Frieden zu beten.

Die Salvatorkirche ist außerhalb der Gottesdienstzeiten dienstags bis samstags von 10 Uhr bis 17 Uhr und sonntags von 11 Uhr bis 13 Uhr geöffnet, zusätzlich ist sie zum stillen Gebet auch am Rosenmontag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Für die Teilnahme an Gottesdiensten in der Salvatorkirche gelten derzeit die 2G Regelung und Maskenpflicht, für den Besuch der Kirche außerhalb der Gottesdienstzeiten gilt Maskenpflicht. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es unter www.kirche-duisburg.de, zur Katholischen Stadtkirche Duisburg unter www.stadtkirche-duisburg.de und Infos zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

Friedensgebet in Hochheide und Gebete in den Gottesdiensten

Am 25. Februar um 12 Uhr wird es ein Friedensgebet in der ev. Kirche in Hochheide, Kirchstraße 107 geben. Eingeladen sind alle, die mit ihren Gefühlen der Trauer, Angst, Sorge oder Wut nicht alleine bleiben wollen.

Alle ev. Kirchengemeinden im Duisburger Westen, also Baerl, Homberg, Essenberg-Hochheide und die Emmauskirchengemeinde mit ihren fünf Gemeindebereichen in Rheinhausen, Friemersheim und Rumeln-Kaldenhausen werden zudem in ihren Gottesdiensten am Sonntag für die Menschen in der Ukraine und für den Frieden beten. Gottesdienstzeiten und -orte finden sich auf www.kirche-moers-moers.de

 

Anteilnahme mit der ukrainischen Stadt Charkiw – In der offenen Kirche zusammenstehen

Mülheim an der Ruhr. Gemeinsam mit der Stadt Charkiw sind wir Europapreisträgerstadt. In diesem Zusammenhang gab es auch schon einen Besuch der Städtepartnerschaftsabteilung der Stadt in Charkiw. Daher schrieb OB Buchholz seinem Amtskollegen:

Krieg in der Ukraine, 24. Februar 2022

Sehr geehrter Bürgermeister Terechov,

mit großer Bestürzung nehmen wir Kenntnis von der Eskalation der Lage in der gesamten Ukraine sowie in Ihrer Stadt. Ich bekunde Ihnen daher, auch im Namen aller Mülheimer Bürgerinnen und Bürger, unsere Solidarität mit den Menschen in Charkiw.

Ich schließe mich den Worten unseres Bundeskanzlers, Olaf Scholz, an, der diesen Tag „einen furchtbaren Tag für die Ukraine und einen dunklen Tag für Europa” nennt.

Es ist schwer zu begreifen, wie es in einer zivilisierten Welt zu solchen kriegerischen Aggressionen gegen die Ukraine kommen kann.

Wir sind in Gedanken bei den Menschen in Charkiw, unseren Freundinnen und Freunden, die wir im Rahmen der Aktivitäten der Europapreisträgerstädte kennenlernen durften. Wir hoffen mit Ihnen und yielen Menschen weltweit darauf, dass trotz der Gewalttaten, von denen uns die Medien aktuell berichten, möglichst bald ein Weg für eine friedliche und diplomatische Lösung für heute und die Zukunft gefunden werden kann. Sie sind nicht allein!

Mit großer Anteilnahme

Marc Buchholz
Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr

 

Kirchenkreis An der Ruhr lädt zur offenen Einkehr und zu Friedensgebeten ein

Angesichts der gewaltsamen Entwicklungen in der Ukraine lädt der Kirchenkreis An der Ruhr ein, bei Friedensgebeten und in offenen Kirchen gemeinsam innezuhalten. Dazu öffnet heute die Petrikirche am Pastor-Barnstein-Platz von 12 bis 13 Uhr und die Johanniskirche an der Aktienstraße 136 von 18 bis 19 Uhr. Die Angebote werden wöchentlich fortgesetzt und in den kommenden Wochen ergänzt.

Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski lädt alle Mülheimerinnen und Mülheimer ein, in den Kirchen zusammenzukommen: „Angesichts des ausbrechenden Krieges hier in Europa fühlen wir uns ohnmächtig. Frieden ist uns von Gott versprochen und dennoch verzweifeln wir daran, ihn zu erreichen. Wir öffnen in diesen Zeiten unsere Kirchen, um vor Ort in Mülheim Gemeinschaft zu finden und um uns gemeinseitig zu stärken. Ausdrücklich möchten wir dazu alle Mülheimerinnen und Mülheimer einladen, ganz gleich, welcher Religion oder Konfession, ganz gleich, ob sie sich kirchlich gebunden fühlen oder nicht.“

Die evangelischen Christen beten in den kommenden Wochen in den Gottesdiensten für den Frieden. Der Kirchenkreis An der Ruhr lädt zum Mitbeten ein.

Symbolbild

 

CDU denkt an Menschen in Saporischja und der Ukraine

Oberhausen. Gemeinsame Erklärung des CDU-Kreisvorsitzenden Wilhelm Hausmann MdL, der CDU-Fraktionsvorsitzenden Simone-Tatjana Stehr und der ehem. Bundestagsabgeordneten und stellv. Kreisvorsitzenden Marie-Luise Dött:

CDU denkt an die Menschen in Saporischja und der Ukraine

Mit Entsetzen und tiefer Trauer haben wir heute die Nachrichten vom Angriff Russlands auf die Ukraine aufgenommen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen, die Opfer dieses kriegerischen Überfalls werden. Unsere Gedanken sind bei denen, die ihre Angehörigen verlieren, bei denen, die auf der Flucht sind. Wir denken ganz besonders an die Menschen in unserer ukrainischen Partnerstadt Saporischja.

Dies ist heute ein schwarzer Tag in der Geschichte Europas, in der der Frieden so selbstverständlich schien. Dem skrupellosen Verbrechen gegen das Völkerrecht müssen wir entschieden entgegentreten, auch wenn es für uns selbst wirtschaftliche Einbußen bedeutet. Den Menschen in der Ukraine müssen wir entschieden zur Seite stehen. Sie sind Opfer dieser Gewalttat gegen ein freies und demokratisches Europa. Sie haben unsere volle Solidarität verdient.

 

Russischer Angriff auf die Ukraine: Friedensgebet in der Marktkirche

Kerzenständer für persönliche Fürbitten in der Marktkirche (Foto: Kirchenkreis Essen)

Essen. Angesichts des russischen Angriffs im Osten der Ukraine lädt die Evangelische Kirche in Essen am heutigen Donnerstag, 24. Februar, um 12.30 Uhr zu einem Friedensgebet in die Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, ein. Die Leitung hat Pfarrer Alexander Maurer, Leiter des Schulreferates für Mülheim, Essen und Oberhausen. In der Andacht besteht die Möglichkeit, ein Hoffnungslicht zu entzünden und Fürbitte für die Opfer von Krieg und Gewalt zu halten. Superintendentin Marion Greve bittet darum, in den kommenden Gottesdiensten und Andachten für den Frieden in der Ukraine zu beten und spricht allen Menschen, die unter den Kriegsfolgen leiden, ihr tiefes Mitgefühl aus:

Die Invasion im Osten der Ukraine, der Vorstoß der russischen Truppen und die Nachrichten über Kämpfe und Bombardierungen erfüllen uns mit Entsetzen. Viele ältere Menschen erinnern sich noch an die Grausamkeit des Krieges und die verheerenden Verletzungen, die er an Leib und Seele auslöst. Aber auch Kindern machen Nachrichten über Krieg und Gewalt große Angst. Deshalb wollen wir für einen Moment innehalten und für alle Opfer des Krieges beten: Für diejenigen, die durch Kriegshandlungen gestorben sind oder verwundet wurden, und für ihre Angehörigen und Familien, für alle, die um ihr Leben fürchten, für diejenigen, die auf der Flucht sind, sich um ihre Zukunft sorgen oder ihr Hab und Gut verlieren, für diejenigen, die die Furcht vor dem Krieg oder die Angst um Verwandte, Freundinnen und Freunde lähmt, und nicht zuletzt für alle, die versuchen, das Leid der Menschen in den vom Krieg betroffenen Regionen zu lindern. Gerne schließen wir uns der Bitte des rheinischen Präses Dr. Thorsten Latzel an, in allen kommenden Gottesdiensten und Andachten das folgende Gebet zu sprechen:

Gott,

mit Sorge schauen wir in die Ukraine und nach Russland. Wir bitten dich für alle, die in die politischen und diplomatischen Verhandlungen involviert sind. Wir bitten dich um Weisheit und Geduld und den unbeirrbaren Willen zum Frieden.

Wir bitten dich für die Menschen in der Ukraine, in Russland und in ganz Osteuropa: Wo Härte und militärische Stärke vorherrschen, schaffe du, Gott, dir Raum mit deiner Sanftheit und Güte und der Liebe zum Kleinen und Schwachen. Wo Angst und Misstrauen sind, schaffe dir Raum mit deiner Großzügigkeit, mit der Hoffnung und dem Vertrauen. Wo vergangene Ereignisse und Entfremdung Wunden geschlagen haben, da schaffe dir Raum mit deinem heilsamen Geist der Versöhnung.

Schaffe dir Raum, Gott, und deinem Shalom, deinem Frieden, der alle Menschen sieht und allen gilt.

Amen.

Marion Greve
Superintendentin

 

Gladbecker Bürgermeisterin blickt voller Sorge auf die Ukraine: „Wir sind in Gedanken bei den Menschen dort“

Gladbeck. Bürgermeisterin Bettina Weist schaut voller Sorge auf die Entwicklungen in der Ukraine und verurteilt die russischen Angriffe auf Teile des osteuropäischen Landes. „Ein Krieg war glücklicherweise in Europa lange undenkbar, in Deutschland leben wir sogar seit mehr als 75 Jahren in Frieden. Wir haben aus unserer eigenen Geschichte auf bitterste Art und Weise lernen müssen, welches Leid Krieg und Vertreibung auslösen, wie lange Generationen von Menschen darunter leiden, welche Wunden kaum heilen. Dass nun in Europa wieder Kriegshandlungen stattfinden, dass Menschen sich um Leib und Leben sorgen, ein souveräner Staat um Unabhängigkeit fürchtet, das erschreckt mich sehr. In Gedanken bin ich bei den Menschen in der Ukraine und sende ihnen Trost und Hoffnung. Ich hoffe sehr, dass schnellstmöglich Vernunft und Menschlichkeit siegen, dass sich die russische Seite an den Verhandlungstisch zurückbegibt und damit wieder Frieden in der Region einkehrt.“

Als Zeichen der Solidarität werden heute Abend die ukrainischen Nationalfarben am Alten Rathaus zu sehen sein.

 

Grüne in Bochum verurteilen russischen Angriff auf die Ukraine – Kundgebung der politischen Jugend

Bochum. Heute Morgen hat der russische Landangriff auf die Ukraine begonnen. Die Grünen in Bochum verurteilen die russische Invasion in die Ukraine und den damit verbundenen  Bruch des Völkerrechtes:

Claudia Stein, Sprecherin des Kreisverbandes, sagt hierzu: „Putin ist ein Despot, der immer wieder bewusst die Welt provoziert. Dass er nun vorsätzlich einen Krieg in Europa anzettelt ist nicht hinnehmbar. Der Westen muss jetzt seinen Umgang mit Russland überdenken und handeln.“

Der Bochumer Bundestagsabgeordneter Max Lucks erklärt hierzu: „Putin bricht mit aller Aggression das Völkerrecht. Die letzten Tage und den heutigen Angriff auf die Ukraine wird die Weltgemeinschaft nicht vergessen. Die Ukraine ist nach 2014 den Weg der Demokratie gegangen. Putins kriegerische Invasion soll alle abschrecken, die diesen Weg gehen wollen – in Russland, in Osteuropa und auf der Welt. Umso wichtiger ist es, dass nun schmerzhafte Sanktionen gemeinsam mit unseren internationalen Partnern folgen. Unsere ganze Solidarität gilt den Menschen, die diesem Angriffskrieg Putins ausgesetzt sind.”

Hans Bischoff, Sprecher des Kreisverbandes, sagt hierzu abschließend: „Unsere Gedanken sind bei unseren ukrainischen Freund*innen. Bochum verbindet eine enge Freundschaft mit unserer Partnerstadt Donezk. Wir sind jetzt verpflichtet, als Bochumer*innen zu helfen. Wir begrüßen, dass unser Oberbürgermeister Thomas Eiskirch jetzt nach Möglichkeiten der direkten und indirekten Hilfe sucht.“

Die Jungen Liberalen, Grüne Jugend, Junge Union und Jungen Sozialist*innen rufen zu einer Kundgebung morgen um 15:30 Uhr auf dem Rathausvorplatz auf. Die Bochumer Grünen schließen sich diesem Aufruf an und fordern alle Bürger*innen auf, sich ebenfalls an der Kundgebung zu beteiligen, um ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine zu setzen.

Aufruf: https://gruene-bochum.de/2022/02/24/aufruf-zur-kundgebung-zur-solidarisierung-mit-der-ukraine/

 

Landrat Petrauschke und Bürgermeister Lierenfeld verurteilen russischen Angriff auf die Ukraine „auf das Schärfste“

Rhein-Kreis Neuss/Dormagen. Mit Bestürzung ist auch im Rhein-Kreis Neuss auf den russischen Angriff auf die Ukraine reagiert worden. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke verurteilte den Kriegsbeginn „auf das Schärfste“ und sprach von der Verletzung aller internationaler Abkommen und des Völkerrechts. „Ich erwarte, dass sich Russland wieder aus der Ukraine zurückzieht, der Krieg nicht auf andere Teile Europas übergreift und Präsident Wladimir Putin endlich zur Vernunft kommt“, so Petrauschke. Putin attackiere die europäische Friedensordnung und wolle sich einen Teil des alten Sowjetimperiums zurückerobern. „Jetzt ist es an der Zeit, zusammenzustehen in Deutschland und in der Europäischen Union. Denn sie ist letztlich unser Garant für Frieden und Freiheit“, sagte der Landrat.

Videobotschaft

In einer Videobotschaft hat sich Bürgermeister Erik Lierenfeld am Donnerstagmorgen an die Dormagener Bürgerinnen und Bürger gewandt. Darin verurteilte er den russischen Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste und forderte die internationale Staatengemeinschaft auf, sich vehement für ein sofortiges Ende des Krieges einzusetzen: „Heute ist einer der schwärzesten Tage, den Europa in den letzten 80 Jahren erlebt hat. Ich bin immer noch fassungslos. Die Geschehnisse sind für uns alle unvorstellbar. In diesen Zeiten sind meine Gedanken bei den Menschen in der Ukraine.“ Und weiter: „Wir müssen einen Weg finden, den Frieden in Europa zurückzuholen.“

Lierenfeld kündigte zudem an, auf jegliche karnevalistische Aktionen seitens der Stadt in den kommenden Tagen zu verzichten. „In dieser Zeit ist für mich klar, dass wir nicht zur Tagesordnung übergehen können“, so das Stadtoberhaupt. Aus Solidarität mit den Menschen in der Ukraine erstrahlt das neue Rathaus ab heute Abend in den ukrainischen Landesfarben blau und gelb.

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