Links: In 27 Fällen richtete sich die Zerstörungswut gegen Autoscheiben || Rechts: Die Fensterscheibe eines Hauses am Holbeinweg in Hilden wurde mit einem Stein eingeworfen (Fotos: Polizei)

Hilden. Bislang unbekannte Tatverdächtige haben im Zeitraum zwischen Mittwoch (9. März 2022) und Sonntag (13. März 2022) in Hilden insgesamt 34 Glasscheiben von Autos, Geschäften sowie von Wohngebäuden zerstört. Da die polizeilichen Ermittlungen bislang nicht zur Aufklärung der Serie führten, wendet sich die Polizei jetzt an die Öffentlichkeit.

Scheinbar wahllos zerstörten bislang unbekannte Tatverdächtige mit Steinen insgesamt 34 Glasscheiben: In 27 Fällen warfen die Tatverdächtigen Autoscheiben ein, in drei Fällen zerstörten sie Fenster an Mehrfamilienhäusern, zwei Mal richtete sich die Zerstörungswut gegen Fensterscheiben von Einfamilienhäusern. Zudem wurden zwei Schaufensterscheiben von Geschäftsräumen beschädigt. Die Polizei stellte an den Tatorten Steine sicher, die offenbar als Tatwerkzeug genutzt wurden. Aktuell werden die Steine auf Spuren untersucht.

Gleich mehrere Scheiben zerstörten die unbekannten Tatverdächtigen an der Straße Kosenberg, an der Hochdahler Straße, an der Baustraße, an der Schumannstraße sowie an der Neustraße. Die weiteren Tatorte ziehen sich fast komplett durch das Hildener Stadtgebiet. Entwendet wurde nichts, verletzt wurde ebenfalls glücklicherweise niemand.

In einem Fall wurde der Bewohner eines Hauses am Holbeinweg am Samstag (12. März 2022) gegen 1.40 Uhr durch einen lauten Knall geweckt. Als er aufstand, um nach dem Rechten zu sehen, stellte er fest, dass eine Fensterscheibe im Erdgeschoss mit einem Stein eingeworfen wurde. Der Mann alarmierte sofort die Polizei. Die eingeleitete Fahndung blieb jedoch ohne Erfolg.

Die Polizei in Hilden bittet um Hinweise und fragt: Wer hat im genannten Tatzeitraum ungewöhnliche Beobachtungen im Hildener Stadtgebiet, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden gemacht und kann Hinweise zu möglicherweise tatverdächtigen Personen geben? Die Polizei in Hilden ist jederzeit unter der Nummer 02103 898-6410 erreichbar. (ots)

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