Britta Oellers MdL und Marc Blondin MdL (Foto: privat)

Krefeld. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Bundesmittel zum Zukunftsprogramm Krankenhäuser um rund 270 Mio. Euro aufgestockt. Insgesamt stellt das Land so gemeinsam mit dem Bund 893 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Krankenhauszukunftsfonds werden insbesondere notwendige Investitionen in den Bereichen Digitalisierung und IT- und Cybersicherheit von Krankenhäusern und Hochschulkliniken gefördert. Es dient als neues Förderinstrument für Plankrankenhäuser in NRW. Darüber hinaus profitieren die Alexander Krefeld und das Helios Cäcilien-Hospital in Hüls aus den Krankenhaus-Einzelförderungen des Landes.

Aus diesen Mitteln profitiert nun auch Krefeld, wie die beiden Krefelder Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Marc Blondin berichten. „Die Investitionsförderung der Krankenhäuser ist in den vergangenen Jahrzehnten erheblich hinter dem tatsächlichen Bedarf zurückgeblieben. Deswegen haben wir seit dem Jahr 2017 erhebliche Verbesserungen bei der Förderung der Krankenhäuser vorgenommen und ihnen rund zwei Milliarden Euro mehr zur Verfügung gestellt. Insgesamt summieren sich die Fördermittel des Landes seit 2017 auf 5,2 Milliarden Euro. Die Alexianer Krefeld erhalten allein aus dem Zukunftsfonds nun rund 2,65 Mio. Euro. Die Mittel werden für strukturierte elektronische Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen eingesetzt. Darüber hinaus erhalten die Alexianer Krefeld Mittel in Höhe von 2,8 Mio. Euro aus den Einzelförderungen des Landesregierung. Auch das Helios Cäcilien-Hospital in Hüls profitiert. Hier belaufen sich die Fördermittel auf fast 4 Mio. Euro. Der Förderschwerpunkt lag in diesem Jahr auf die Stärkung der patientenorientierten Versorgung im höheren Lebensalter. Gesundheit ist unser wichtigstes und wertvollstes Gut. Wer krank ist oder wem gesundheitliche Probleme drohen, dem muss schnell und kompetent geholfen werden. Unsere Krankenhäuser gehören genauso wie die Feuerwehr, die Polizei, Schulen und Straßen zur zentralen Infrastruktur des Landes. Sie müssen ausreichend finanziert werden. Umso wichtiger, dass diese Mittel nun nach Krefeld fließen“, betonen die CDU-Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Marc Blondin.

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