Der JU-Kreisvorsitzende Robert Böving (Foto: privat)

Kreis Kleve. Auf Initiative der Jungen Union beantragte die CDU-Kreistagsfraktion Kleve die Teilnahme des Kreises an der Fairtrade-Town-Kampagne. Mit der Entscheidung der Kreistagsmitglieder bei der letzten Kreistagssitzung in Emmerich wurde dieser Antrag einstimmig bei zwei Enthaltungen beschlossen. Heißt: Der Kreis Kleve soll zum „Fairtrade-Landkreis“ werden.

Die Verwaltung wird nun beauftragt, einen Antrag zur Teilnahme an der Kampagne zu stellen. Wenn alle Kriterien erfüllt sind, erhält der Kreis Kleve das Fairtrade-Siegel und wird in ein bundesweites Netzwerk aufgenommen. Laut dem Verein Fairtrade Deutschland e.V. sind dort bereits 40 Landkreise Mitglied.

„Uns geht es nicht nur darum, das Bewusstsein für soziale Arbeitsbedingungen und nachhaltiges Produzieren zu erhöhen. Wir wollen auch, dass die Kreisverwaltung mit gutem Beispiel konkret voran geht. Auf Sitzungen und im Büro der Landrätin werden dann zum Beispiel Fairtrade-Produkte angeboten,“ erklärt Robert Böving, Vorsitzender der Jungen Union Kreis Kleve.

Zur Aufnahme in das Netzwerk muss der Kreis Kleve verschiedene Kriterien erfüllen. So müssen beispielsweise nachweislich mindestens 42 Geschäfte und 21 Gastronomiebetriebe im Landkreis Fairtrade-Produkte anbieten.

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